,Tipp, tipp, tot.‘

Hände weg vom Handy: Schock-Plakate an A5 haben klare Botschaft!

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#TippTippTot - Aktion für Verkehrssicherheit

Rhein-Neckar-Kreis - ,Tipp, tipp, tot.' – Es ist eine schockierende Kampagne, die aktuell auf den deutschen Autobahnen zu sehen ist. Die genaue Message dahinter:

Diese Kampagne lässt Autofahrer auf der Autobahn kurz schlucken! 

Wer derzeit die A5 entlang fährt, wird die großen Plakate vermutlich nicht übersehen: Sie zeigen Smartphones, die auf ihrem Display eine junge Mutter, zwei Freundinnen oder ein Liebespaar als Hintergrund haben. Alle lächeln auf den Fotos und scheinen glücklich - doch von einem freudigen Thema ist bei der Verkehrssicherheitskampagne ,Runter vom Gas' keine Spur. 

Denn neben dem zerstörten und blutverschmierten Bildschirm ist noch eine Nachricht an alle Autofahrer: ,Tipp, tipp, tot.'! 

Mit blutigem Handy und Kreuzen macht die Kampagne auf Ablenkung am Steuer aufmerksam.

Die Plakate sollen das Thema Ablenkung am Steuer wieder in die Köpfe der Verkehrsteilnehmer rufen. Denn wer erwischt sich nicht selbst einmal dabei, kurz auf das Handy zu schauen. Doch wer bei Tempo 50 nur eine Sekunde auf's Handy schaut, legt 14 Meter ,blind' zurück. 

#TippTippTot - Aktion für Verkehrssicherheit

Tipp, tipp, tot. Multitasking am Steuer funktioniert nicht. Eine Nachricht auf dem Smartphone getippt bedeutet über 250 Meter blind fahren. Damit riskiert man nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer. Also: Hände ans Steuer und nicht ans Handy. Ich halte nichts davon, einfach die Geldbußen zu erhöhen. Unsere drastische Informationskampagne ist mir sehr wichtig und sensibilisiert alle Verkehrsteilnehmer nachhaltig", meint Bundesminister Andreas Scheuer. 

Insgesamt werden in Deutschland 700 Plakatflächen entlang der Autobahnen und Raststätten zu sehen sein. Die Kampagne wird von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) finanziert.

Aktuell siehst Du zwischen Walldorf/Wiesloch und Hemsbach drei Plakate. Darunter auch das Plakat auf dem Marie und ihre Tochter zu sehen sind. Die 38-jährige Mutter starb, weil sie durch eine SMS abgelenkt war.

Die Schilder sind entlang der A5 zu sehen.

Zwar handelt es sich dabei um fiktive Todesfälle – jedoch ist die tiefe Message klar: Jeder kann wegen einer Ablenkung am Steuer einen tragischen Unfall verursachen!

Doch nicht nur Handys lenken am Steuer ab. In Bretten ist ein 29-Jähriger so sehr abgelenkt von einer schönen Frau auf der Straße, dass er einen Unfall baut.

Wie findest Du die Plakate?

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Ich finde die Aktion schlecht. Die Plakate lenken selbst ab!
16.48%

pri/jol

Quelle: Mannheim24

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