„Ohne schnelles Internet läuft nichts mehr“

Breitbandausbau im Rhein-Neckar-Kreis: Welche Ortschaften davon betroffen sind

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Ist bald langsames Streamen vorbei? (Symbolfoto)

Rhein-Neckar-Kreis - Mit einer Millionen-Investition will das Land den Breitbandausbau fördern. Welche Orte davon genau betroffen sind und was gemacht werden soll:

Laut einer bundesweiten Erhebung zum Jahresende 2017 ist für über 81 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg Internetanschluss mit mindestens 50 Mbit pro Sekunde verfügbar. Das bedeutet allerdings, dass es für knapp 19 Prozent ziemlich bescheiden aussieht.

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Doch das will das Land ändern

Mit dem Ziel, flächendeckend alle Dörfer und Städte in Baden-Württemberg mit gigabifähigen Netz zu versogen, investiert das Lad insgesamt 3,9 Millionen Euro in 27 Breitbandprojekte. „Wir halten den ländlichen Raum attraktiv und schließen Stück für Stück die weißen Flecken. Und dafür nehmen wir auch richtig viel Geld in die Hand“, das meint Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Freitag (18. Mai) bei der Übergabe von Breitbandförderbescheiden in Stuttgart. Denn „ohne schnelles Internet läuft nichts mehr“, so der 58-Jährige.

Diese Orte im Rhein-Neckar-Kreis werden ausgebaut

Von der hohen Investitionssumme fließen allein rund 1,4 Millionen Euro in den Rhein-Neckar-Kreis. Wir haben nachgefragt, welche Gemeinden davon genau betroffen sind und was gemacht wird: 

  • Aufbau eines Backbone-Netzes in Brühl, Schwetzingen und Oftersheim
  • Aufbau eines Backbone-Netzes in Schwetzingen, Brühl, Ketsch und Plankstadt
  • Mitverlegung von Kabelschutzrohren in Meckesheim und Mönchzell
  • Mitverlegung von Kabelschutzrohren und FTTB-Ausbau sowie FTTC-Ausbau in Wiesenbach
  • Aufbau eines Backbone-Netzes zwischen Heidelberg und Leimen.

Übrigens

: Eigentlich sind Telekommunikationsunternehmen für die Versorgung von schnellem Internet zuständig. Doch dort, wo die privaten Anbieter nicht investieren, kommt der kommunale Breitbandausbau mit staatlicher Hilfe ins Spiel – und genau an dieser Stelle setzt das Landesförderprogramm an. 

pm/jol

Quelle: Mannheim24

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