Salzlager prall gefüllt

Der Winter kann kommen! Rhein-Neckar-Kreis ist gewappnet für den ersten Schnee

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Auch wenn es derzeit noch nicht nach Schnee aussieht – die Straßenmeistereien des Rhein-Neckar-Kreises sind mit ihren Unimogs für die kommende Winterdienst-Saison bestens gerüstet.

Rhein-Neckar-Kreis - 7.000 Tonnen Salz, 150.000 Tonnen Sole, acht Winterdienst-Stützpunkte: Der Rhein-Neckar-Kreis ist fit für die Winterdienst-Saison – auch wenn die noch auf sich warten lässt.

Der Winter hat es in diesem Jahr nicht gerade eilig! In Absteinach-Lindenfels hat es zwar am 19. November den ersten Schnee gegeben, ansonsten herrschen in der Metropolregion aber vornehmlich Temperaturen, die man sonst eher im Frühling gewohnt ist.

Damit man dann aber nicht doch von einem plötzlich einbrechenden Winter überrascht wird, hat Matthias Knörzer vom Straßenbauamt des Rhein-Neckar-Kreises gemeinsam mit seinen Kollegen vorausgeplant: „Wir sehnen uns den Winter nicht unbedingt herbei, sind aber bestens gerüstet für die kommende Winterdienst-Saison“, so der Betriebsdienstleiter der Straßenmeisterei des Kreises.

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Der Rhein-Neckar-Kreis unterhält insgesamt acht Winterdienst-Stützpunkte, um möglichst schnell räumen und streuen zu können. Dort wurden in den vergangenen Wochen die Salzlagerhallen aufgefüllt, sodass nun für den Winter über 7.000 Tonnen Salz und 150.000 Tonnen Sole (eine Wasser-Salz-Lösung) zur Verfügung stehen. 

Für das insgesamt 855 Kilometer lange Straßennetz im Landkreis – darunter fallen Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, aber keine Autobahnen – stehen zwölf kreiseigene Winterdienstfahrzeuge (sieben Unimogs und drei Lkw sowie zwei Schmalspurschlepper) zur Verfügung. Bei Bedarf werden die Straßenmeistereien von 16 selbstständigen Unternehmern unterstützt.

Für die Für die „Winterdienstler“ des Rhein-Neckar-Kreises bedeuten Schnee und Glätte dann häufig kurze Nächte. Der Tag beginnt für einige nämlich schon früh morgens um 3 Uhr mit einer Kontrollfahrt nach festgesetzten Einsatzplänen. Schwerpunkt der Kontrollfahrten sind die besonders gefährlichen Straßenabschnitte, Steigungen und Strecken, auf denen Busse im Öffentlichen Nahverkehr unterwegs sind.

Winterzauber auf dem Königstuhl

Unsere Pläne sehen vor, dass bei Schnee oder Eisglätte zu Beginn des Berufsverkehrs die großen Verkehrsadern im Landkreis weitestgehend geräumt oder gestreut sind“, erklärt Betriebsdienstleiter Knörzer. Bei extremen Witterungsverhältnissen konzentriere sich der Winterdienst in erster Linie auf Hauptverkehrswege, Rettungswege, Steigungen, Brücken oder Kreuzungsbereiche.

Ehe es aber ernst wird, stehen - zumindest in den nächsten Tagen - aber wohl eher ruhigere Schichten an...

PM/rob

Quelle: Mannheim24

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