Fördermittel vom Innenministerium

Breitbandausbau: 570.000 Euro für kleine Gemeinden

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Digitalisierungsminister Strobl übergibt 40 Breitbandförderbescheide in Höhe vom insgesamt 5,7 Millionen Euro in Stuttgart.

Rhein-Neckar-Kreis - Nachdem Heidelberg in vergangener Zeit schon mehrmals Fördermittel für High-Speed-Internet abgesahnt hat, sind jetzt sechs „Kleine“ an der Reihe:

Lobbach, Wiesloch, Eschelbronn, Neidenstein, Wiesenbach und Bammental erhalten vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration insgesamt 570.000 Euro (genauer: 569.172 Euro), um eine ganz besondere Innovation anzupacken:

In der Region Rhein-Neckar wird zum ersten Mal auch Glasfaserinfrastruktur im Abwasserkanal zur Anbindung eines Gewerbegebiets verlegt. Und das Beste daran ist, dass man mit dieser Methode noch Zeit und Geld spart“, so der Stellvertretende Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Thomas Strobl am Montag (11. Dezember), anlässlich der Übergabe von 40 Breitbandförderbescheiden in Höhe vom insgesamt 5,7 Millionen Euro in Stuttgart. 

Besonders mit Blick auf nur begrenzt verfügbare Tiefbaukapazitäten sei es wichtig, Alternativen zur herkömmlichen Verlegung von Glasfaserkabeln anzugehen. Der Rhein-Neckar-Kreis ist mit der Verlegung in einem Abwasserkanal also Vorreiter für ganz Baden-Württemberg. „So machen wir uns fit für das Gigabit-Zeitalter“, sagt Strobl.

Die Stadt Heidelberg geht schon zum zweiten Mal leer aus und erhält keine Fördergelder vom baden-württembergischen Innenministerium. Die Studentenstadt erhielt bereits Mittel in Millionenhöhe - sowohl vom Land als auch vom Bund. 

Erst im August übergab das Landesministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration dem Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar 2,082 Millionen für den Breitbandausbau. 

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pm/hew

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