Immer mehr Kranke

Engpässe in Kliniken? Grippe auch beim Krankenhauspersonal ein Problem

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In den Kliniken der Region wird die Grippe auch beim Personal zum Problem. Auf dem Bild ist das Uniklinikum Mannheim zu sehen.

Rhein-Neckar-Kreis - Die steigende Zahl von Grippeerkrankten wirkt sich auf die Belegschaften der Krankenhäuser aus. Wir haben uns bei den Kliniken der Region umgehört:  

Die Grippe greift um sich. Mehr als 23.000 Menschen sind es mittlerweile, die in dieser Saison in Deutschland erkrankt sind. Doch wie stemmen die Krankenhäuser den Ansturm, wenn die Influenza auch beim Personal wütet?

Verstärktes Patientenaufkommen

Die Befürchtung von Versorgungs-Knappheiten ist jedenfalls real: „Wir merken ein vermehrtes Patientenaufkommen in unseren Ambulanzen aufgrund von Engpässen in anderen Kliniken“, erklärt Julia Bird, stellvertretende Pressesprecherin des Universitätsklinikums Heidelberg.

Auch die GRN-Klinik Schwetzingen berichtet in einer Pressemitteilung von einer vermehrten Betroffenheit beim Pflege- und ärztlichen Personal und warnt davor, dass es zu verlängerten Wartezeiten in der Notfall-Ambulanz und Engpässen auf einigen Stationen kommen kann.

Weniger Zimmer zur Verfügung

Die Isolationspflicht bei Grippepatienten wirkt sich auf die Zahl der zur Verfügung stehenden Zimmer aus. „Dies kann beispielsweise dazu führen, dass nicht akut lebensnotwendige Eingriffe verschoben werden müssen“, erklärt Professor Dr. med. Bernd Waldecker, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin.

 „Im Moment kommen wir noch zurecht, müssen aber die eine oder andere Operation verschieben“, sagt Dirk Schuhmann von der Pressestelle des Universitätsklinikums Mannheim. 

gs

Quelle: Mannheim24

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