Kolumne von Jana und Joe

Hier geht die Post ab: Der Kampf mit den Paketzustellern

+
Kolumne von Jana und Joe über Paketdienst-Zusteller.

Jeder kennt dieses Gefühl: Du hast eine riesige Online-Bestellung aufgegeben und wartest sehnsüchtig auf Dein geliebtes Paket. Wäre da nicht ein Problem: Der Paketbote, der die göttliche Macht besitzt, Dich komplett in den Wahnsinn zu treiben!

Lieber Paketbote, wir wissen, Du hast es nicht leicht. Tagtäglich klingelt in aller Früh Dein Wecker, Du musst Dich in Deine Uniform zwängen und bei Hitze, Regen oder Kälte nach draußen begeben. Mit einem voll beladenen Wagen geht es dann von Haustür zu Hautür, von Stockwerk zu Stockwerk, von Treppenstufe zu Treppenstufe.

Du musst unsere tonnenschweren Bestellungen aus dem Wagen hieven und bis zur Haustür bringen. Nur weil wir unsere Möbel, Klamotten und Fernseher nicht selbst durch die Gegend schleppen wollen. Wir wollen lieber ganz bequem im Warmen warten und maximal aus dem Fenster schauen, um zu sehen, wann der gelbe Wagen um die Ecke biegt. Mit Schadenfreude sehen wir dann zu, wie Du schwitzend aus dem Auto steigst.

via GIPHY

Deine Verstecke werden immer kreativer

Sind wir dann mal nicht anzutreffen, denkst Du Dir oft die wildesten Ablageorte aus. Zum Beispiel unter der Türmatte, als wäre das Paket ein kleiner unauffälliger Schlüssel, in der Mülltonne, oder ganz kreativ: Du stellst das Paket einfach direkt vor der Eingangstür ab, gänzlich unmotiviert es zu verstecken.

Unser letztes Paket wurde nämlich genau so geliefert: Als wir also in die Sendungsverfolgung blickten und uns fragten, wo es denn bleibt, sehen wir, dass es bereits zugestellt wurde – an den netten Nachbarn von nebenan namens ‚Tür‘. Kein Witz, so stand es tatsächlich drin! Dass das Paket Ware im Wert von über 200 Euro enthielt, schien Dich wohl nicht zu jucken.

Wir verstehen ja, dass eine Wohnung im fünften Stockwerk eines Altbaus - ohne Fahrstuhl – nicht Dein liebster Zustellort ist. Wir selbst hatten ja anfangs Probleme, all diese Treppen zu laufen, ohne am Ende im Hausflur kurz vor dem Ziel zu kollabieren.

Doch anstatt zu klingeln und uns zu bitten, Dir entgegenzulaufen klingelst Du einfach gar nicht. Stattdessen schmeißt Du uns einen Zettel in den Briefkasten mit der feigen Begründung, dass Du uns doch (leider, leider) nicht angetroffen hättest. Eine miese Lüge: Denn wir saßen den ganzen Tag zu Hause und haben auf Dich gewartet, Freundchen!

Danke für Nichts!

Bleibt die Tür aber zu – und Dir keine Möglichkeit die Lieferung anderweitig unzerzuschmuggeln, kannst Du gleich wieder das schwere Paket hochheben und zurück in den Transporter bringen. Aber hey, immerhin verschaffen wir Dir ein kostenloses Training, wie wär’s also mal mit ‚Danke‘ sagen?!

Wir wissen, dass in Deinem Job die Post abgeht. Doch wie wäre es mit ein wenig mehr Enthusiasmus bei der Arbeit, sonst wirst Du am Ende noch abgestempelt.

>>> „Ein paar ‚Poser‘, die sich in der Fressgasse rumtreiben.“

>>> Sex in der Badewelt: Wir nehmen Stellung!

>>> 11. Gebot: Du darfst an Karfreitag nicht die Hüften schwingen!

jab/jol

Quelle: Mannheim24

Kommentare