Kolumne

11. Gebot: Du darfst an Karfreitag nicht die Hüften schwingen!

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Kolumne von Jana und Joe zum Tanzverbot an Karfreitag

Endlich langes Osterwochenende! Erst einmal ein Bier darauf trinken und feiern gehen. Aber halt! War da nicht etwas? Ach ja, Karfreitag…

Mal ehrlich: Was zum Teufel hat uns auf die Idee gebracht, an Karfreitag das Tanzen zu verbieten? Himmel noch mal! Diese Frage stellen wir uns jedes Jahr, wenn wir an Gründonnerstag das Kreuz in den Kalender machen und wieder einmal feststellen müssen: Oh morgen dürfen wir unser Tanzbein nicht schwingen, weil … äh ja… WARUM?

Weil wegen Jesus.

Aber warum ausgerechnet das Tanzen? Das mit dem roten Fleisch ergibt noch irgendwie Sinn, aber das Verbot keine rhythmischen Bewegungen machen zu dürfen, ist doch unnötig. Immerhin dürfen wir ansonsten alles andere: singen, saufen, schlafen!

Wir wollen uns aber nicht festnageln

Sollte nicht jeder selbst entscheiden dürfen, wie er seinen Glauben auslegt? Wenn die einen es lieber ruhig angehen lassen wollen – ist doch prima. Wenn die anderen aber lieber tanzen wollen – dann ist das doch auch ok, oder nicht? Stell Dir mal vor, wie himmlisch das wäre, wenn jeder zufrieden wäre …

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Sex, Drugs and Schnauze voll!

Aber nein. Man muss zuhören wie die ,Backstreet Boys’ „Everybody“ singen und darf dabei maximal nur mit dem Kopf wippen. Das schmerzt nicht nur mit der Zeit im Nacken, sondern auch jedes Musikherz. Aber hey, zum Glück bewahren uns viele Discos, Bars und Kneipen von diesem Leid. Denn sie machen erst gar nicht auf!

Und die wenigen offenen Läden werden schon schauen, dass niemand dort tanzt, ausser die Nachtschicht - als sie noch stand. Natürlich wussten das nur die wahren Nachtschicht-Jünger - und haben das auch nie jemandem verraten. Wer will schon freiwillig ein Judas sein?

Halleluja!

Doch jetzt ist die Katze aus dem Sack: Vor einigen Jahren waren wir am Karfreitag in der ‚Schicht‘ feiern und plötzlich - wir erinnern uns vage - ging gegen 2 Uhr in der Früh’ das Licht an! Die Polizei stand vor der Tür. Alle mussten den Club verlassen und der Abend war gelaufen.

Wenn das nächste mal jemand wieder eine Party sprengt, sollte er sich stattdessen fragen: Was würde Jesus tun?

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Quelle: Mannheim24

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