Rheinland-Pfalz

Unfallstatistik 2017: Mehr Unfälle, weniger Tote  

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2017 gab es mehr Unfälle, dafür weniger Tote. (Symbolfoto)

Rheinland-Pfalz - Das Polizeipräsidium Rheinpfalz veröffentlicht eine Statistik über die registrierten Verkehrsunfälle aus dem Jahr 2017. Was sich gebessert und was sich verschlechtert hat:

Die Polizei veröffentlicht am Montag (19. Februar) ihre Jahresstatistik für Verkehrsunfälle aus dem Jahr 2017. Laut dieser wurden 31.891 Verkehrsunfälle registriert – 688 mehr als noch im Vorjahr. 

Davon wurden 769 Unfallopfer schwer und 3.769 leicht verletzt, 29 Menschen starben. So „wenige“ Unfalltote gab es zuletzt im Jahr 2013.

Erneut gestiegen ist die Zahl der Personen, die vom Unfallort geflüchtet sind. Das kam in 7.784 Fällen vor. 3.344 Flüchtige wurden geschnappt.

Kinder, Senioren und Radfahrer

Die Zahl der Unfälle, an denen Kinder und „Junge Fahrer“ beteiligt waren ist gleichbleibend zum Vorjahr. Zugenommen haben allerdings Unfälle mit Senioren um 244 Fälle auf 6.846

Radfahrer lebten insgesamt sicherer, deren Unfälle sanken um 77 Fälle auf 1.395. Bei „motorisierten Zweirädern“ verzeichnete die Polizei nur 11 Fälle mehr als noch 2016. 

Die stärkste Zunahme gab es beiUnfällen mit Beteiligung von Schwerverkehr, wie zum Beispiel Lkw. Hier stieg die Zahl der Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 196 auf 3.714.

Alkohol, Drogen und Geschwindigkeit

Der Hauptgrund für Tote und Verletzte in 2.318 Fällen bleibt zu hohe Geschwindigkeit, auch wenn es hier einen leichten Rückgang gab.

Durch falsche Abstände kam es zu 10.862 Unfällen, wobei bei 55 Prozent aller Fälle ein parkendes Fahrzeug beteiligt war.

Den drittniedrigsten Wert seit 2009 hatten Unfälle beim Überholen, obwohl die Zahl um 4,4 Prozent gestiegen ist. 

Alkoholeinfluss verursachte 541 und Drogenkonsum 74 Unfälle. Beide Werte stiegen im Vergleich zum Vorjahr. 

Über 100.000 Autofahrer geblitzt

Insgesamt bearbeitete die Polizei 4.978 Anzeigen, 28.674 Ordnungswidrigkeiten und sprach 122.167 Verwarnungen aus. Bei der Radarkontrolle von 1.033.964 Fahrzeugen war jeder Zehnte zu schnell. 

pol/dh

Quelle: Ludwigshafen24

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