177 Tote im Jahr 2017

Zahl der tödlichen Verkehrsunfällen steigt: So will die Polizei reagieren!

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Sonderprogramm „Geschwindigkeit“ der Polizei (Symbolfoto)

Rheinland-Pfalz - Die Zahl der Todesopfer durch Verkehrsunfälle ist gestiegen: Die Polizei in Rheinland-Pfalz setzt nun auf gezielte Verkehrskontrollen, um tödliche Unfälle zu verhindern.

Nach einem historischen Tiefststand von 161 Verkehrstoten in Rheinland-Pfalz im Jahr 2016 ist die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr im vergangenen Jahr wieder auf 177 gestiegen. Ein Anstieg um knapp 10 Prozent. 

Die häufigste Unfallursache: Missachtung des Sicherheitsabstands. Trotz eines Rückgangs von sechs Prozent ist zu schnelles Fahren mit einem Anteil von 19,2 Prozent immer noch an zweiter Stelle der Unfallursachen.

Auch die Gesamtzahl der Geschwindigkeitsunfälle in Rheinland-Pfalz ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 1.200 Unfälle von 15.671 auf 14.395 deutlich gesunken. Zeitgleich ist der Anteil der Verkehrsunfälle auf Außerortsstraßen gestiegen: von 6.440 auf 6.658 Unfälle. Der Grund: Hohe Geschwindigkeit in Verbindung mit geringen Fahrbahnbreiten, unbefestigten Seitenstreifen oder der gemeinsamen Nutzung durch unterschiedliche Verkehrsteilnehmer wie Pkw-, Rad-, Motorrad- und Traktorfahrer. Ein hohes Gefahrenpotential, das oft tödlich endet.

Sonderprogramm „Geschwindigkeit“

Gezielte Kontrollen im Rahmen eines Sonderprogramms der Polizei vom 6. bis 12. August sollen die Zahl der Verkehrsunfälle nun senken.

Jeder Verkehrstote ist einer zu viel!

36 besonders unfallgefährdete Stellen auf Kreis-, Landes- und Bundesstraßen identifiziert die Polizei Rheinland-Pfalz landesweit im Vorfeld des "Sonderprogramms Geschwindigkeit". Um die Unfallzahlen deutlich zu senken, setzt die Polizei hier neben intensiver Aufklärungsarbeit auf eine deutliche Verdichtung der Kontrollmaßnahmen.

jmb

Quelle: Mannheim24

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