Mehrfamilienhaus in Flammen

Brandstifter aus Sandhausen in Psychiatrie eingeliefert!

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Noch am Tatort durchsucht die Polizei einen 32-Jährigen, der unter dringendem Verdacht der schweren Brandstiftung steht.

Sandhausen - Am Montag steht das Dachgeschoss eines Hauses in der Wingertstraße in Flammen. Nun steht fest: Es war Brandstiftung! Gegen einen 32-Jährigen wurde Unterbringungsbefehl erlassen.

Feuerwehreinsatz am Montagnachmittag (6. August) in Sandhausen!

Qualm dringt durch ein Dachfenster.

Aus der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Wingertstraße mit insgesamt 25 Wohnungen steigt dicker Qualm, das Gebäude muss evakuiert werden.

Glücklicherweise wird bei dem Feuer niemand verletzt, der Sachschaden ist jedoch immens: 150.000 Euro! Die betroffene Wohnung ist vorerst unbewohnbar.

Bei dem Feuer in der Wingertstraße entsteht ein Sachschaden von rund 150.000 Euro.

Während des Einsatzes durchsuchen die Polizisten vor Ort einen Mann – wie sich nun herausstellt, handelte es sich dabei um den 32-jährigen Bewohner der Brandwohnung, der sich zunächst auf einen Balkon gerettet hatte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Unterbringungsbefehl gegen den Mann erlassen, er wurde zwischenzeitig in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert – der Vorwurf: schwere Brandstiftung! Wieso der 32-Jährige das Feuer gelegt haben soll, ist derzeit nicht bekannt.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg geführt.

StA/pol/rob

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