Routine-Einsatz wird zum Albtraum

Schießerei in Böblingen: Messer-Angreifer sticht Polizistin (27) in Kopf und Hals!

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Verletze nach Schüssen bei Polizeieinsatz

Böblingen - Dramatische Szenen am Donnerstagabend: Ein 24-jähriger greift während eines Einsatzes zwei Polizisten an – dann fallen plötzlich Schüsse!

  • Dramatischer Polizeieinsatz nahe Stuttgart
  • Ein Mann geht in einem Haus in Böblingen mit einem Messer auf Polizisten los
  • Beamte stoppen Angreifer mit mehreren Schüssen
  • Angreifer litt wohl unter „massivem psychischem Ausnahmezustand
  • Polizistin (27) mit schweren Stichverletzungen – auch an Hals und Kopf

Update von 14:23 Uhr: Staatsanwaltschaft Stuttgart und Polizeipräsidium Ludwigsburg geben neue Details zum Messerangriff in Böblingen (bei Stuttgart) bekannt: Demnach hatten Angehörige des 24-jährigen Messerangreifers gegen 23:50 Uhr am Donnerstagabend (4. Juli) die Polizei gerufen. Der Deutsche war zuvor durch Ruhestörungen aufgefallen, hatte sich zwischenzeitlich beruhigt und wurde wieder auffällig. 

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Schüsse in Böblingen: Neue Details zu Messerangriff 

Vermutlich litt der 24-Jährige unter einem massiven psychischen Ausnahmezustand, als eine 27-jährige Polizistin und ihr 21-jähriger Kollege das Mehrfamilienhaus in der Bunsenstraße in Böblingen betraten. Jedenfalls griff der 24-Jährige beide Polizisten sofort mit einem längeren Messer an. Dabei verletzte er die Polizistin mehrfach schwer, unter anderem an Kopf und Hals. Ihr Kollege wird schwer an der Hand verletzt. 

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Um den Angreifer zu stoppen, schießen beide Polizisten mehrfach auf den 24-Jährigen. Der Mann wird dabei schwer verletzt, Lebensgefahr besteht aber nach einer Not-OP nicht mehr. Die zwei bei dem Messerangriff in Böblingen schwer verletzten Polizisten werden in Krankenhäusern versorgt. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 24-jährigen Messerangreifer U-Haft beantragt.

Böblingen: Mann greift Polizisten mit Messer an – dann fallen Schüsse!

Grundtext von 9:13 Uhr: Gegen 23:55 Uhr geht am Donnerstag bei der Polizei in Böblingen ein Notruf wegen einer Ruhestörung ein – ein Routineeinsatz für die Beamten aus Böblingen. Doch wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart nun mitteilt, endet der Einsatz am Donnerstagabend mit drei Schwerverletzten. Denn als eine Polizistin und ihr Kollege das Haus in Böblingen betreten, werden beide von einem 24-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag weiter mitteilt, wehren sich die Polizisten in Böblingen daraufhin mit Schusswaffen gegen den Angreifer. 

Schießerei in Böblingen: 24-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

Der 24-Jährige, der die Polizisten angreift, wird bei der Schießerei in Böblingen lebensgefährlich verletzt. Noch in der Nacht übernimmt die Kripo Böblingen die weiteren Ermittlungen zum Tatablauf. Wie Medien berichten, seien zahlreiche Rettungskräfte an dem Mehrfamilienhaus in Böblingen vor Ort gewesen. Nach der Schießerei in Böblingen werden alle Opfer in verschiedenen Kliniken versorgt. Über ihren genauen Gesundheitszustand ist weiter nichts bekannt. 

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Fall in Böblingen keine Seltenheit: Immer häufiger Angriffe auf Polizisten

Nicht selten geraten Polizisten im Einsatz in bedrohliche Lagen. Es scheint, als würden die Täter immer weniger davor zurückschrecken, die Waffen auch auf Beamte zu richten. In Rheinland-Pfalz wurden die Polizeibeamten nun mit Taser-Waffen ausgestattet, die sich laut der neuesten Bilanz im Streifendienst bereits bewehrt haben. In vielen Fällen hilft sogar schon die Androhung einer Anwendung der Elektroschockpistole. 

pol/kab

Quelle: Mannheim24

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