Großeinsatz im Industriegebiet

Schüsse in Waiblingen: SEK stürmt drei Wohnungen – Opfer noch in Lebensgefahr

Waiblingen - Am Dienstag (7. Januar) wird ein 33-Jähriger niedergeschossen. Zeugen sollen vier Männer flüchten sehen. Das SEK stürmt die Wohnung der Verdächtigen.

  • 33-Jähriger in Waiblingen niedergeschossen
  • Vier Männer dringend Tatverdächtig, aber noch auf der Flucht
  • SEK und Hundestaffel stürmt Wohnungen in Waiblingen, Korb und Stuttgart

Update vom 10. Januar: Der 33-Jährige, der am Dienstag (7. Januar) im Industriegebiet in Waiblingen niedergeschossen wurde, schwebt immer noch in Lebensgefahr. Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart bekannt gibt, ist der verletzte Mann immer noch nicht vernehmungsfähig und wird in einem Krankenhaus behandelt. Seit den lebensgefährlichen Schüssen in Waiblingen fahndet die Polizei auf Hochtouren nach den Tätern. Insgesamt 150 Beamte seien bei den „Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen“ im Einsatz und es wurde eine Sonderkommission „Eisental“ eingerichtet. Auch das Landeskriminalamt arbeitet eng mit den örtlichen Polizeibehörden zusammen, um die Täter schnellstmöglich ausfindig zu machen.

Zeugen, die am Dienstag in Waiblingen waren, sollen kurz vor den Schüssen ein lautstarkes Streitgespräch gehört haben. Danach sollen sie vier Männer gesehen haben, die in einem grauen Kombi vom Tatort flüchteten. Die Polizei Aalen soll inzwischen die vier Männer identifiziert haben. Bei den Männern soll es sich um vier Brüder irakischer Abstammung handeln. Angeblich soll es im Vorfeld schon zu Streitereien zwischen dem Opfer und den dringend Tatverdächtigen gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat inzwischen internationale Haftbefehle erwirkt – allerdings wurden die Männer noch nicht gefunden.

Oft gelesen: Mann auf öffentlichem Platz niedergestochen – mehrere Täter auf der Flucht!

Waiblingen: SEK-Einsatz nach Schüssen im Industriegebiet

Die Polizei hat seit Dienstag drei Wohnungen in Waiblingen, Korb und in Stuttgart durchsucht. Da die Tatverdächtigen bewaffnet und gefährlich seien könnten, ist bei den Wohnungsdurchsuchungen ein Spezialeinsatzkommando (SEK) und die Polizeihundestaffel eingebunden.Trotz aller Bemühungen sind die Tatverdächtigen in keiner der Wohnungen anzutreffen.

SEK stürmt Wohnungen in Waiblingen, Korb und in Stuttgart – Fotos vom Einsatz

Waiblingen: Sonderkommission „Eisental“ ermittelt nach lebensgefährlichen Schüssen

Update von 14:15 Uhr: Nach den Schüssen auf einen 33-Jährigen in Waiblingen hat die Polizei eine Sonderkommission mit dem Namen „Eisental“ eingesetzt, die das Verbrechen aufklären soll. Das schwer verletzte Opfer ist bislang nicht vernehmungsfähig. „Es wäre natürlich einfacher, wenn er uns sagen könnte, wer das getan hat“, sagt Rudolf Biehlmaier vom Polizeipräsidium Aalen. 

Die Verletzungen des 33-Jährigen hätten sich als „sehr schwer, möglicherweise gar lebensbedrohlich“ erwiesen! Daher ist nicht klar, wann eine Vernehmung möglich sein wird. Nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ sollen die vier mutmaßlichen Täter in einem grauen Kombi geflüchtet sein. 

Waiblingen: Polizei geht von Vorgeschichte zwischen Tätern und Opfer aus

Update vom 8. Januar: Mehr als 100 Kräfte der Polizei sind am Abend im Einsatz, um die vier Flüchtigen in Waiblingen zu schnappen – jedoch ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei hat derweil die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Warum der 33-Jährige angeschossen worden ist, ist bislang noch unklar. Vor den Schüssen hätten Zeugen allerdings einen Streit gehört. 

Wir gehen davon aus, dass es zwischen den Parteien eine Vorgeschichte geben muss“, erklärt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Aalen. Daher gehe man auch nicht davon aus, dass Gefahr für Unbeteiligte bestehe. Das Opfer sei direkt nach der Tat in Waiblingen notoperiert worden und habe noch nicht zu der Attacke vernommen werden können. 

Waiblingen: Mann erhält Polizeischutz im Krankenhaus

Update von 18 Uhr: Nach dem schrecklichen Vorfall in Waiblingen wird das Opfer weiter in einer Klinik behandelt. Der Mann wurde am Dienstagmittag mit einer schweren Schussverletzung auf der Straße gefunden, nachdem Zeugen Schüsse gemeldet hatten. Neben vielen Angehörigen des 33-jährigen Opfers ist zum Schutz des Mannes auch die Polizei im Krankenhaus vor Ort. Die Täter, die den Mann angeschossen haben, sind offenbar weiterhin auf freiem Fuß. 

Waiblingen: Großeinsatz nach Schüssen in Gewerbestraße

Update von 16 Uhr: Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, wurden die Schüsse in Waiblingen gegen 11:40 Uhr gemeldet. Polizisten fanden kurz darauf einen schwer verletzten Mann mit einer Schussverletzung in einem Objekt in der Gewerbestraße. Der 33-jährige Mann sei nach dem Vorfall in Waiblingen notärztlich versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden, teilen die Ermittler mit. 

Schüsse in Waiblingen: Polizei findet schwerverletzten Mann auf Straße

Die Polizei ist im Großaufgebot vor Ort und fahndet mit starken Kräften nach den flüchtigen Tätern. Die Kripo hat die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. 

Waiblingen: Mann durch Schüsse verletzt – Neue Details zur Tat

Update von 15:15 Uhr: Nach neuesten Informationen befinden sich nach Schüssen im Industriegebiet von Waiblingen vier Täter auf der Flucht. Die Verdächtigen sollen mit einem VW Passat geflüchtet sein. Zeugen vor Ort berichten, dass die Täter den Vermieter eines Hallen-Abteils in Waiblingen angeschossen haben sollen. 

Schüsse fielen am Montag auch in Östringen, wo ein bewaffneter Täter ein geschocktes Ehepaar auf einem Friedhof-Parkplatz überfiel. 

Waiblingen: Schüsse im Industriegebiet – Polizei im Großeinsatz

Erstmeldung von 15 Uhr: Schüsse im Industriegebiet in Waiblingen! Laut ersten Informationen hat die Polizei am Dienstagnachmittag eine Lagerhalle umstellt. Zuvor sollen in Waiblingen Schüsse gefallen sein. Eine Person wurde offenbar durch einen Schuss verletzt und bereits in ein Krankenhaus gebracht. Wo sich der Täter aktuell befindet, ist unklar – ebenso, ob es noch weitere Verletzte gibt. Weitere Informationen folgen.

Mit einem dramatischen Einsatz musste sich Anfang des Jahres auch die Polizei in Stuttgart beschäftigen. Ein Mann bedrohte die Beamten mit einem Schwert und wurde von der Polizei erschossen. Die Mutter des Täters, die wichtige Erkenntnisse liefern könnte, ist nicht vernehmungsfähig. 

Bei einem dramatischen Einsatz in Ebersbach greift ein Polizist zur Waffe – und schießt damit auf eine Frau. Diese hätte zuvor gedroht, sich selbst umzubringen! 

kab

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © 7aktuell.de/ Lermer

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