Mehrere Wildunfälle in der Region

Auf B291: Auto prallt mit Wildsau zusammen!

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Ein Auto prallt auf der B291 mit einem Wildschwein zusammen.

Schwetzingen - Eine Autofahrerin fährt auf der B291 in Richtung Hockenheim, als ihr plötzlich eine Wildsau vors Auto rennt. Durch die Wucht des Aufpralls wird das Wildschwein tödlich verletzt.

Eine 35-jährige Mazda-Fahrerin ist am Donnerstagabend gegen 20:30 Uhr auf der B291 in Richtung Hockenheim unterwegs. 

In der Dunkelheit rennt plötzlich eine Wildsau, aus einem angrenzenden Waldstück auf die Straße – Es kommt zum Zusammenstoß. Die Wildsau wird dabei tödlich verletzt, das Auto ist so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden muss. Die Fahrerin wird nur leicht verletzt. 

Auch auf der K4256 bei Nussloch prallt eine 49-jährigen Mercedes-Fahrerin gegen 22:40 Uhr  gleich mit zwei Wildschweinen zusammen.  Beide Schweine werden dabei getötet. 

Zudem kommt es noch auf der L546 und in Wiesloch gegen 19:45 Uhr zu einem Wildunfall. Der Audi und Opel-Fahrer kommen beide mit dem Schrecken davon, die Tiere sterben.

Tipps der Polizei zur Vorbeugung von Wildunfällen:

Besonderes Unfallrisiko besteht

- In Regionen mit dichtem Waldbestand - Auf Landstraßen, insbesondere in Übergangsbereichen zwischen Wald und Feldgebiet - Im Frühjahr und Herbst - In der Morgen- und Abenddämmerung sowie nachts

Fahrverhalten

- Das Warnschild Wildwechsel beachten - Geschwindigkeit anpassen, bremsbereit sein, Abstand halten - Nachts mit Fernlicht fahren - Den Fahrbahnrand beobachten

Reaktion bei Wildwechsel

- Bremsen, ohne sich und den nachfolgenden Verkehr zu gefährden - Hupen und das Fernlicht abblenden - Wenn ein Tier die Fahrbahn überquert hat, mit nachfolgenden Tieren rechnen

Wenn der Zusammenstoß unvermeidbar ist

- Das Lenkrad festhalten und keine unkontrollierten Ausweichmanöver riskieren. Der Frontalzusammenstoß mit Wild ist ungefährlicher als der Aufprall auf einen Baum, ein anderes Auto oder das Abkommen von der Fahrbahn

Nach einem Wildunfall

- Sofort anhalten und Unfallstelle absichern (Warnblinker, Warndreieck) - Gegebenenfalls Verletzten helfen - Überfahrenes oder totes Wild von der Fahrbahn ziehen oder absichern. Infektionsrisiko beachten und Einweghandschuhe benutzen. Achtung, angefahrene Tiere können gefährlich sein! - Niemals dem flüchtenden Wild folgen oder es berühren - Schnellstmöglich die Polizei verständigen unter Nummer 110, auch wenn kein Schaden entstanden ist - Niemals ein Wildtier ins Fahrzeug legen oder zum Tierarzt fahren. Dies könnte den Straftatbestand der Jagdwilderei erfüllen. 

pol/nis 

Quelle: Mannheim24

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