Kein Feuer in Flüchtlingsunterkunft 

Kuriose Verwechslung: Erbrochenes statt Brandstelle!  

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Am 5. November hat es im Hotel Atlanta doch nicht gebrannt! (Archivbild)  

Schwetzingen - Am Sonntag (5. November) soll es in einer Flüchtlingsunterkunft gebrannt haben, jetzt stellt sich jedoch heraus, dass es sich nur um einen medizinischen Notfall handelte! 

Laut Polizei soll es am Sonntag (5. November) in einer Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße gebrannt haben. Dabei soll ein 27-Jähriger verletzt und mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert worden sein. 

Intensive Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Schwetzingen haben nun ergeben, dass es entgegen erster Annahmen, gar nicht gebrannt hat!

Eine mutmaßliche Brandstelle auf einer Bettdecke stellte sich nach einer Begutachtung durch eine Medizinerin der Rechtsmedizin Heidelberg als Mageninhalt heraus. Eventuell hat der 27- Jährige im Vorfeld etwas Dunkles gegessen haben. 

Obwohl eine Notärztin vor Ort zunächst Brandverletzungen am Körper des jungen Mannes festgestellt haben will, kann das bei einer Untersuchung im Krankenhaus ausgeschlossen werden. 

Die freiwillige Feuerwehr Schwetzingen, die nach dem Auslösen des Alarms sofort vor Ort war, hatte im Zimmer des Mannes weder Brandgeruch noch Temperaturherde, jedoch einwandfrei funktionierende Brandmelder, festgestellt. Nach bisherigem Kenntnisstand ist von einem medizinischen Notfall auszugehen. Lebensgefahr besteht bei dem Patienten nicht mehr, er befindet sich auf dem Weg der Besserung.

pol/kp

Quelle: Mannheim24

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