„Musik im Park“ im Schwetzinger Schlossgarten

‚Passenger‘ erzählt Geschichten aus der Welt

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‚Passenger‘ Mike Rosenberg begeistert die Zuschauer im Schlosspark Schwetzingen.

Schwetzingen - Den krönenden Abschluss des alljährlich stattfindenden „Musik im Park“-Wochenendes im Schwetzinger Schlosspark liefert UK-Charmebolzen Passenger am Sonntagabend.

Nach den vorangegangenen erfolgreichen „Musik im Park“-Konzerten begeistert Singer und Songwriter Passenger abschließend 3.000 Fans und Freunde der Musik im Schwetzinger Schlosspark. Der aus Brighton stammende Sänger verzaubert die Massen mit britischem Flair und seiner offenen Art. 

Um 20 Uhr beginnt die Show – Kollege und guter Freund von Mike Rosenberg, alias Passenger, Stu Larsen aus Down Under eröffnet das Spektakel mit handgemachter, akustischer Musik. Liebliche Klänge, Gitarrenriffs und Mundharmonika-Melodien hallen über die Konzertwiese. 

Je später der Abend, desto ungeduldiger wird auch das Publikum. Um 20:30 Uhr verabschiedet sich Australier Stu Larsen mit seiner blonden Wallemähne und gibt die Bühne für den Hauptakt frei.

„Musik im Park“ – Passenger begeistert am Sonntag

Kurz vor 21 Uhr ziehen dunkle Wolken über Schwetzingen auf. Kann Passenger dennoch etwas Sonne in den Herzen des Publikums entfachen? 

Um 21 Uhr ist es dann soweit, großer Applaus erschallt, während Passenger ganz souverän die Bühne betritt, sich zunächst einmal für das wunderbare Publikum bedankt und gebannt von der wunderschönen Kulisse des Schlossparks schwärmt. 

Eröffnet wird das Konzert mit dem Titel „Fairytales and Firesides“. Bisher hält sich das Publikum noch etwas zurück und lauscht ganz gebannt der sanften, rauchigen Stimme des britischen Künstlers. Mike Rosenberg klärt im Anschluss einige Unklarheiten auf. „Passenger is just me and my Guitar“ (dt.: Passenger, das bin nur ich und meine Gitarre), angelehnt an die Missverständnisse, dass es sich um eine Band handle.

Der Hitsänger erklärt die Hintergründe seiner Songs. Er als Songwriter erzähle Geschichten wieder, die er selbst einmal irgendwo aufgeschnappt hat. Als Straßenmusiker aus Großbritannien spielte er sich durch die Straßen und Pubs dieser Welt. So erzählt er zum Beispiel von seiner Zeit in Glasgow und wie ihm tagtäglich ein Obdachloser seine Lebensgeschichte erzählte. Daraus bastelte er den Song, den er auch nach dem Obdachlosen taufte: Es erklingt der Titel „David“. 

Mit Witz und Charme schafft er es, das zu Anfang zurückhaltende Publikum mehr und mehr aufzuheizen. Dabei wird klar, dass hier die Musik im Vordergrund steht. Keine aufwändige Bühnenshow, kein Orchester der Superlative, tatsächlich nur er und seine Gitarre. 

Das Publikum schweigt, während Passenger berührende Songs zum Besten gibt. Bei Hits wie „Eye of the Tiger“ wird die Menge zum Mitsingen angeregt.

21:36 Uhr: Sein größter Hit „Let Her Go“ versprüht kuschelige Stimmung, die Gemüter werden entspannter und Pärchen kuscheln sich aneinander. Mit diesem Song katapultierte er sich vom Straßenmusiker zum Weltstar. Dabei erzählt Passenger selbst, dass ihn das überraschte. Er sei kein Justin Bieber oder eine Miley Cyrus, er sei kein Kommerz. Er wolle Menschen erreichen und ihnen zeigen wie simpel Musik doch sein kann.

Gegen Ende seines Konzertes holt er nochmals Stu Larsen auf die Bühne um gemeinsam mit ihm den Titel „Heart’s On Fire“ zu performen. Diesen Titel singt er offiziell mit Weltstar Ed Sheeran.

Erst gegen Ende kommt der Regen. Mike Rosenberg schafft es Schwetzingen trocken zu halten und vor allem warm ums Herz. Viel Romantik, viel Authentizität und vor allem tolle Musik zeichnen das Konzert des britischen Sängers aus.

Auch die Resonanz der Besucher beweist ein gelungenes Konzert. Viele Stimmen kennen Passenger eben nur durch „Let Her Go“ und lassen sich überraschen – und letztlich werden alle Erwartungen übertroffen! Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist Passenger-Sänger Mike Rosenberg mehr als gelungen. 

Manuel S. auf dem Passenger Konzert. 

Auch unser Gewinner ist von dem Konzert mehr als begeistert: 

„Zu dem Passenger Konzert. Wie beschreibt man ein fantastisches und witziges Konzert? Passenger hat alle Zuschauer mit seinen Baladen und Geschichten. Berührt, getroffen, fasziniert und zum lachen gebracht demnach ein Festival der Gefühle entfacht. Und ab dem Song "Let her go" das Schwetzinger Schloss zum Beben gebracht. Ein einmaliges Konzerterlebnis was man sich nicht entgehen lassen sollte! Vielen dank das ich/wir dabei sein durften“

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jst

Quelle: Mannheim24

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