Viel zu tun 

Einsatzkräfte während Bundesligaspiel zwischen Hoffenheim und Schalke gefordert 

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Die Polizei ist während der Partie zwischen Hoffenheim und Schalke gefordert. (Symbolfoto)

Sinsheim - Alle Hände voll zu tun hatten am Samstag die Einsatzkräfte der Polizei rund um das Bundesligaspiel zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC Schalke 04:

Sachbeschädigung an Mercedes-Sprinter

Auf der Anfahrt zum Spiel ist es kurz nach 17 Uhr auf der Autobahnbrücke in der Dietmar-Hopp-Straße zu einer Sachbeschädigung an einem Mercedes-Sprinter gekommen, der mit sechs Personen besetzt war. Durch das geöffnete Beifahrerfenster hat man offenbar ein Schalker Fanlied gehört, gerade als sie an einer Hoffenheimer Fangruppierung vorbeigefahren sind. 

Als das Fahrzeug an der nächsten roten Ampel angehalten hat, habenrund zehn Personen aus der Gruppierung die Gelegenheit genutzt und das Fahrzeug attackiert. Es ist gegen das Auto getreten worden und ein Außenspiegel wurde verbogen. Ob ein Sachschaden entstanden ist, ist noch unklar.

Tageseinnahmen aus Verkaufsständen gestohlen 

Kurz vor Spielende stellen die jeweiligen Verantwortlichen zweier Verkaufsstände fest, dass aus den Kassen Teile der Tageseinahmen fehlen. In einem der Fälle wurde ein tatverdächtiger Mitarbeiter schnell ermittelt und vorläufig festgenommen.

Wenig ist aus einem dem Verkaufsraum in einem anderen Block mitgeteilt, dassmehrere tausend Euro aus verschiedenen Kassen fehlen. Hier wurden insgesamt 18 Personen festgestellt, die Zugang zum Verkaufsbereich hatten. Die Überprüfungen der Personen verliefen ohne Ergebnis. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

Ultra-Gruppierung wehrt sich gegen Polizei

Nach dem Spiel sollte eine Ultragruppierung der Hoffenheimer Fanszene mit Einsatzkräften vom Stadion in die Innenstadt begleitet werden. Wegen mehrfacher Beleidigungen der Beamten sollten die Personalien einer Person aus der Gruppierung festgestellt werden. Dabei solidarisierten sich gleich zwei 23 und 28 Jahre alte Fans mit dem 30-jährigen Mann. 

Gegen Maßnahmen der Polizei wehrten sich beide derart heftig, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Vier umherstehende Personen erlitten Schleimhautreizungen - einer von ihnen zusätzlich noch Kreislaufprobleme, die vor Ort behandelt werden mussten. 

Wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden die beiden Verdächtigen zur erkennungsdienstlichen Behandlung zum Revier gebracht. Anschließend aber wieder entlassen. Gegen den 30-jährigen, der zwischenzeitlich versucht hatte, unerkannt zu entkommen, wird wegen der Weigerung, seine Personalien anzugeben und Beleidigung, ermittelt.

pol/mab

Quelle: Mannheim24

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