Brutaler Vorfall auf Raststätte Kraichgau-Süd

Trinkgelage unter Lkw-Fahrern eskaliert: Mann wegen versuchten Totschlags vor Gericht!

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Der Vorfall ereignet sich am Samstagnachmittag (29. September) auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Kraichgau Süd. (Archivfoto)

Sinsheim - Ende September 2018 eskaliert ein Streit zwischen betrunkenen Lkw-Fahrern an der Autobahnraststätte Kraichgau-Süd – nun wird einem der Fahrer der Prozess gemacht. Der Vorwurf: versuchter Totschlag!

Update vom 7. März 2019: Ende September 2018 soll sich der 32-jährige Lkw-Fahrer Andrei Y. zusammen mit zwei weiteren Fahrern an der Autobahnraststätte Kraichgau-Süd in Sinsheim betrunken haben. Als sie dann in Streit geraten, beschließt Andrei Y. Fahrer A. anzugreifen. Er holt ein etwa 20 Zentimeter langes Messer aus seinem Lastwagen – doch er trifft auf den Falschen! Denn in der Zwischenzeit ist Fahrer B. zu seinem Fahrzeug zurückgekehrt. In der Annahme Fahrer A. vor sich zu haben, schlägt Andrei Y. mit dem Messer in seiner Faust auf B.s Gesicht ein. Durch den Schlag mit dem Messer fügt er B. unter anderem eine 16 Zentimeter lange klaffende Schnittverletzung im Gesicht zu. 

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Wegen des vielen Alkohols den Andrei Y. zuvor getrunken hat, könnte seine Schuldfähigkeit erheblich vermindert gewesen sein. Wegen versuchten Totschlags muss sich Andrei Y. am 11. März 2019 vor dem Landgericht Heidelberg verantworten. Die Kammer hat zur Durchführung der Beweisaufnahme 13 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. 

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Nach brutalem Vorfall auf Autobahnraststätte Kraichgau-Süd: Mann in U-Haft! 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde am Sonntag (30. September) ein 32-jähriger Mann aus Weißrussland dem Haftrichter beim Amtsgericht Heidelberg vorgeführt – der erlässt Haftbefehl.

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Die ursprüngliche Meldung: Streit zwischen Lkw-Fahrern an Autobahnraststätte eskaliert! 

Gegen 15:20 Uhr am Samstagnachmittag (29. September) betrinken sich zwei Fernfahrer – darunter der 32-jährige Beschuldigte und ein 35-jähriger Mann aus der Ukraine - auf dem Gelände der Tank- und Rastanlage Kraichgau Süd. Im Laufe des Gelages kommt es zur Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden – die spitzt sich laut Information der Staatsanwaltschaft Heidelberg dermaßen zu, dass der 32-Jährige zu seinem Laster läuft, um sich mit einem Messer zu bewaffnen.

Im Anschluss soll der stark betrunkene Weißrusse mit der Stichwaffe mehrfach auf den Kopf seines 35-jährigen Kontrahenten eingeschlagen haben. Sein Opfer erleidet dabei mehrere Schnitt- und Stichwunden im Gesicht und am Hals. Die Verletzungen werden anschließend in einem Mannheimer Krankenhaus behandelt.

Kurze Zeit später nehmen Beamte des Dezernats für Kapitaldelikte der Kriminalpolizeidirektion in Heidelberg den Tatverdächtigen fest. Der 32-jährigen sitzt nun in U-Haft und muss sich wegen versuchten Mordes verantworten.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Dezernats für Kapitaldelikte der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg wegen des Verdachtes des versuchten Mordes dauern an.

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StA/pol/rob

Quelle: Mannheim24

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