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Es geht los! Spatenstich für Seppl-Herberger-Platz

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Von: Nils Wollenschläger

Mannheim-Waldhof - Es ist an der Zeit. Einer der berühmtesten Söhne Mannheims bekommt endlich eine eigene Gedenkstätte. Beim Spatenstich ist der Mythos der WM 1954 allgegenwärtig.

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1 / 46Die Fußball-Prominenz erweist Sepp Herberger beim Spatenstich die Ehre. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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2 / 46An der Ecke Oppenauer Straße soll der Seppl-Herberger-Platz entstehen. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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3 / 46An der Ecke Oppenauer Straße soll der Seppl-Herberger-Platz entstehen. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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4 / 46Die Schaufeln stehen bereit. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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5 / 46Die Schaufeln stehen bereit. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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6 / 46Zum 118. Geburtstag Sepp Herbergers findet der Spatenstich statt. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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7 / 46Die Schaufeln stehen bereit. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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8 / 46Kapitän Fritz Walter und Weltmeister-Trainer Sepp Herberger 1967. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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9 / 46Auch der SV Waldhof ist allgegenwärtig. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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10 / 46Der Platz entsteht vor der Waldhofschule. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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11 / 46Der Platz entsteht vor der Waldhofschule. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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12 / 46Alles ist angerichtet © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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13 / 46Die Ehrengäste kommen. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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14 / 46Auch ZDF-Legende Dieter Kürten gibt sich die Ehre. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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15 / 46Horst Eckel, einer der beiden noch lebenden Weltmeister von 1954. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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16 / 46Horst Eckel, einer der beiden noch lebenden Weltmeister von 1954. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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17 / 46Kult-Trainer Otto Rehhagel ist in Mannheim dabei. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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18 / 46Die Schüler der 4B der Waldhofschule empfangen die Gäste. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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19 / 46Die Schüler der 4B der Waldhofschule empfangen die Gäste. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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20 / 46Die Gäste sind erfreut über den Empfang. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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21 / 46Im ehemaligen Klassenzimmer von Sepp Herberger präsentieren die Schüler ein Plakat zu Ehren des berühmten Mannheimers. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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22 / 46Auch ein T-Shirt wurde angefertigt. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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23 / 46Auch ein T-Shirt wurde angefertigt. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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24 / 46„Wir sind Waldhof“ © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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25 / 46Die Schüler führen einen Tanz zu den Klängen von „Fußball ist unser Leben“ auf. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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26 / 46Die Schüler führen einen Tanz zu den Klängen von „Fußball ist unser Leben“ auf. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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27 / 46Die Rektorin Monika Walz-Kurz (l.) und Sylvia Kessler (r.), die die Johannes Guttenberg-Förderschule leitet, heißen die Besucher willkommen. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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28 / 46Martin Willig (m.) vom Fanprojekt des SV Waldhof Mannheims geht auf die bewegte Geschichte Sepp Herbergers ein. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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29 / 46Bereit zum Gruppenfoto. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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30 / 46Die Waldhof-Legenden Sepp Herberger (l.) und Otto Siffling (r.) sind in der Schule allgegenwärtig. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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31 / 46Auf gehts zum Spatenstich. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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32 / 46Daumen hoch! Klaus „Schlappi“ Schlappner (l.) darf heute nicht fehlen. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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33 / 46Weltmeister Horst Eckel ist ein gefragter Mann. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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34 / 46Viele Bürger haben sich vor der Waldhofschule versammelt. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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35 / 46Otto Rehhagel mittendrin. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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36 / 46Auf ein Foto mit Otto Rehhagel. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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37 / 46Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz lobt das Projekt der Bürgerinitiative. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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38 / 46Auch die ehemalige Frauen-Bundestrainerin Tina Theune ist dabei. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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39 / 46DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg freut sich über das Denkmal für den ehemaligen Bundestrainer Herberger. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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40 / 46Jürgen Kurtz von der Bürgerinitiative Waldhof-West schildert den langen Weg zum Spatenstich. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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41 / 46An die Arbeit. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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42 / 46An die Arbeit. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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43 / 46An die Arbeit. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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44 / 46Dieter Kürten, Horst Eckel, OB Kurz und DFB Schatzmeister Reinhard Grinden beim Spatenstich. (v.l.n.r.) © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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45 / 46Hier wird bis zum 17. Juli 2015 der Seppl-Herberger-Platz entstehen. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
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46 / 46Die Fußball-Prominenz greift zur Schaufel.

Es hätte wohl keinen besseren Rahmen geben können. Zwar ist kein „Fritz Walter-Wetter“, doch bei strahlend blauem Himmel versammelt sich am Samstag das „Who is Who“ der Fußballhistorie an der Waldhofschule in Mannheim, um einer echten Legende die Ehre zu erweisen -

Josef „Seppl“ Herberger.

Man mag es kaum glauben, doch es ist das erste Projekt, das die Bürgerinitiative Waldhof-West seit zirka zwei Jahren verfolgt, welches sich für eine Herberger-Gedenkstätte einsetzt.

Bisher gibt es in der Quadratestadt noch keinen Ort, der an den berühmten Sohn der Stadt, Sepp Herberger, den Weltmeister-Trainer von 1954, erinnert. 

Dies soll sich nun mit dem Seppl-Herberger-Platz vor der Waldhofschule, die der Mannheimer von 1903 bis 1907 selbst besucht hat, zwischen der Oppauer Straße und Jakob-Faulhaber-Straße ändern.

„Heute holen wir unseren Seppl heim“

Groß ist die Freude über die Umsetzung des Projekts vor allem bei Jürgen Kurtz, der sich für die Bürgerinitiative einsetzt.

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Jürgen Kurtz von der Bürgerinitiative Waldhof-West schildert den langen Weg zum Spatenstich. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger

„Heute holen wir unseren Seppl heim“, sagt Kurtz in Anspielung auf die Zeit, die der einstige Waldhof-Spieler Herberger beim Erzrivalen VfR Mannheim verbracht hat. Es hätte wohl auch keinen passenderen Zeitpunkt, als den heutigen Tag geben können. Schließlich hätte Herberger heute seinen 118. Geburtstag gefeiert.

Mythos Bern immer noch präsent

Ein ganz besonderer Gast an diesem Tag ist Horst Eckel, einer der beiden letzten noch lebenden Weltmeister von 1954. Es ist zu spüren, dass den 83-Jährigen eine gewisse Aura umgibt. Es ist die Aura, die die gesamte Mannschaft von 1954 geprägt hat und die noch heute die Menschen begeistert. 

„Gehen sie doch vor“, rufen mehrere Bürger Eckel zu, als

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Horst Eckel, einer der beiden noch lebenden Weltmeister von 1954. © MANNHEIM24/Nils Wollenschläger

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz vor den versammelten Gästen spricht. Doch die Fußball-Legende lehnt auch nach mehrmaligen Auffordern ab und hält sich im Hintergrund.

In Momenten, wie diesen wird deutlich, dass Eckel auch über 60 Jahre nach dem „Wunder von Bern“ bescheiden und demütig geblieben ist. Eben genau die Eigenschaften, die die Heberger-Elf von damals so ausgezeichnet hat.

Die Fußball-Prominenz greift zur Schaufel

„Das Eckige muss in den Sand“, leitet DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg den Spatenstich ein und formuliert eine der berühmtesten Sprüche Herbergers („Das Runde muss in das Eckige“) passend zur heutigen Veranstaltung um.

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Die Fußball-Prominenz greift zur Schaufel.

Und dann geht es ran an die Schaufeln. Ob Trainerlegende Otto Rehhagel, ZDF-Moderator Dieter Kürten oder auch Waldhof-Kulttrainer Klaus „Schlappi“ Schlappner. Sie alle erweisen dem berühmten Sohn der Stadt Mannheim am Samstag die Ehre.

Der Seppl-Herberger-Platz, der im Stile eines Fußballstadions gestaltet wird, soll am 17. Juli 2015 eröffnet werden und auch dann wird sich die Fußball-Prominenz vor der Mannheimer Legende wieder verneigen. 

Mal schauen, ob Sepp Herberger dann sein geliebtes Fritz Walter-Wetter von oben bestellen wird.

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