Einschränkungen für Eltern und Kinder 

Corona-Krise: Spielplätze wieder offen – diese Regeln gelten 

Seit Mittwoch (6. Mai) sind in Baden-Württemberg die Spielplätze wieder geöffnet – jedoch mit einigen Einschränkungen. Die Regeln im Überblick: 

Sieben lange Wochen sind die Spielplätze in Baden-Württemberg gesperrt gewesen. Die Wiedereröffnung der Anlagen sorgt bei den Kleinen für Freude und bei den Eltern für Erleichterung. Doch von Normalität kann noch für eine lange Zeit keine Rede sein. Weitreichende Lockerungs-Maßnahmen sind in erster Linie ein Zugeständnis an die Bürger; die Gefahr einer Ausweitung der Corona-Pandemie ist aber noch lange nicht gebannt. Daher hat die Landesregierung Vorgaben für die Gemeinden gemacht: 

Spielplätze in der Corona-Krise: Trotz Öffnung gilt weiterhin das Abstandsgebot

Das Ministerium für Soziales und Integration fasst die Empfehlungen zur Öffnung von Spielplätzen in drei wesentlichen Punkten zusammen. Als zentrale Maßnahme zur Verringerung des Infektionsrisikos gilt weiterhin das Abstandsgebot

In Altlußheim werden die Regeln für die Nutzung des Spielplatzes ausgehängt (8. Mai). 

Zwischen Personen ist, wo immer dies möglich ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.“ Das Ministerium betont, dass diese Regel von Kinder ab dem Grundschulalter auch weitgehend eingehalten werden kann – „jüngere Kinder können dies erfahrungsgemäß nur bedingt“, so das Sozial-Ministerium. 

Spielplätze in der Corona-Krise: Höchstzahl für die gleichzeitige Nutzung 

Um das Infektionsrisiko über Kontakte zu reduzieren, ist eine Zugangsbegrenzung mit durchschnittlich maximal einem Kind je 10 Quadratmeter der Spielplatzfläche vorgesehen. Somit ist auch „die zulässige Höchstzahl der Kinder auf dem Spielplatz“ festgelegt. Das Ministerium betont, dass diese Vorgabe der Empfehlung des Landesjugendamtes für die Kindertagesbetreuung entspricht. 

Bei der Zählung werden Eltern oder erwachsene Begleitpersonen nicht mit eingerechnet, da sie beim Spielen mit dem Kind aus dem eigenen Haushalt ohnehin keinen Abstand einhalten müssen. Seitens der Behörden wird empfohlen die Höchstzahl von Kinder über einen Aushang auszuweisen – so wird auf einem Spielplatz in Altlußheim die gleichzeitige Nutzung auf 20 Kinder beschränkt.  

Spielplätze in der Corona-Krise: Nutzung setzt Begleitung von Erwachsenen voraus  

Was sich wie von selbst versteht, wird dennoch von den Behörden abermals betont: „Der Spielplatz darf nur von Kindern in Begleitung von Erwachsenen genutzt werden.“ Eltern sollen eine verantwortungsvolle Nutzung der Spielplätze durch die Kinder gewährleisten. 

Abschießend wird darauf hingewiesen, dass weitergehende Maßnahmen wie beispielsweise das Verbot der gemeinsamen Nutzung von Sandkasten-Spielzeug nicht sinnvoll ist, da ein solcher Übertragungsweg nach derzeitigem Kenntnisstand keine große Gefährdung darstellt.  

Einschränkungen zur Eindämmungen des Coronavirus an einem Spielplatz in Altlußheim (8. Mai).

Demgegenüber hat die Gemeinde Altlußheim die Beschränkungen auf den Spielplätzen, um weitere Punkte erweitert: „Im Übrigen ist jedes Niederlassen, Lagern oder Verweilen untersagt. Bitte übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst und andere!“ 

Eltern sollten vor dem Betreten eines Spielplatzes in Baden-Württemberg sorgfältig die Anweisungen auf den Aushängen lesen und beachten. 

esk

Quelle: Mannheim24

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Volker Pfau

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