Brennender Bus setzte Haus in Flammen 

Nach Hausbrand: Familie kommt in Flüchtlingswohnung unter!

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Nachdem ihr Haus nicht mehr bewohnbar ist, kommt die Familie nun in einer Flüchtlingswohnung unter. 

St. Leon-Rot – Ein brennender Linienbus setzte ihr Haus in Flammen - nun ist die Familie vorerst in einer Flüchtlingswohnung untergekommen. Wie der Familie sonst noch geholfen wird: 

Am 27. April fängt ein Bus fängt Feuer. Der Brand greift auf ein Haus in der Reilinger Straße über. Das Anwesen brennt vollständig aus, zwei weitere Häuser werden beschädigt.

Brand eines Busses greift auf Häuser über: Wohnhaus unbewohnbar

Die Gemeinde wolle dem Paar und ihrem jugendlichem Sohn damit über die erste Not hinweghelfen, sagt ein Behördensprecher am Mittwoch. Zudem bot die Bürgerinitiative Asyl St. Leon-Rot der Familie Möbel und Kleidung an. Über die Hilfe aus der Gemeinde hatte zuerst der SWR berichtet. 

Die Brandursache 

Brandexperten der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg haben mittlerweile herausgefunden, wie es zu dem verheerenden Feuer kam, bei dem nicht nur der Bus, sondern auch ein Wohnhaus komplett zerstört wurden.

Familie hatte bei Busbrand zerstörtes Haus erst gekauft

Ein technischer Defekt im Bereich eines hinteren Zwillingsreifens führte zu starker Hitzeentwicklung. Dadurch kam es vermutlich zum Brand im linken hinteren Fahrzeugbereich des Busses. Ein erster Verdacht, dass das Feuer im Motorraum des Gelenkbusses ausgebrochen ist, bestätigte sich nicht. 

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Der Brand breitete sich rasend schnell aus. Der Busfahrer und der einzige Fahrgast konnten gefahrlos das Fahrzeug verlassen. Trotz erster Löschversuche konnte der Busfahrer ein völliges Ausbrennen des Busses nicht verhindern.

Das Feuer griff auch noch auf drei angrenzende Häuser über. Eines brannte total aus, das zweite ist einsturzgefährdet und das dritte stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Ein Hausbewohner konnte sich rechtzeitig retten, verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Der Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Allein der Schaden an dem zwei Jahre alten Gelenkbus dürfte sich auf etwa 200.000 Euro belaufen.

Die Feuerwehren aus St. Leon, Rot und Walldorf sowie das Technische Hilfswerk und der Bauhof St. Leon-Rot waren mit insgesamt rund 70 Mann im Einsatz.

dpa/kp

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