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Stutensee-Blankenloch: Feuer-Drama! Dachstuhl in Flammen – Bewohner verletzt

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Von: Peter Kiefer

Die Feuerwehr löscht am 28. Juli den Brand in einem Einfamilienhaus in Stutensee-Blankenloch.
Die Feuerwehr löscht am 28. Juli den Brand in einem Einfamilienhaus in Stutensee-Blankenloch. © Fabian Geier/Einsatz-Report24

Stutensee – Feuer-Drama am Abend im beschaulichen Blankenloch: Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses hören einen Knall, Minuten später steht das Dach in hellen Flammen:

Dramatische Szenen am Mittwochabend (28. Juli) in Blankenloch: Um 20:24 Uhr schlagen plötzlich meterhohe Flammen aus dem Dachgeschoss eines Mehrfamilenhauses. Zuvor haben die Bewohner im ersten Obergeschoss beißenden Brandgeruch und Knallgeräusche in ihrem Anwesen wahrgenommen. Bei der Nachschau im darüber liegenden Dachgeschoss mussten sie bereits offen Flammen feststellen. Alle Versuche das Feuer selbst zu löschen, schlugen fehl, weshalb die Bewohner schnell aus dem Gebäude geflohen sind, wie das zuständige Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt.

Die Feuerwehr löscht am 28. Juli den Brand in einem Einfamilienhaus in Stutensee-Blankenloch.
Die Feuerwehr löscht am 28. Juli den Brand in einem Einfamilienhaus in Stutensee-Blankenloch. © Fabian Geier/Einsatz-Report24

Die Flammen haben schnell auf die Holzverkleidung des Dachgeschosses und schließlich auf den Dachstuhl übergegriffen. Die alarmierten Feuerwehren aus Stutensee und Linkenheim-Hochstetten waren mit 80 Einsatzkräften vor Ort, konnten im stundenlangen Kampf gegen das Feuer zumindest ein Übergreifen der Flammen auf nebenstehende Gebäude verhindern, jedoch nicht, dass der Dachstuhl sowie die erste Etage durch die Brandzehrung stark beschädigt wurden.

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Blankenloch: Bewohner bei Löschversuch verletzt – Brandursache wohl technischer Defekt

Ein Bewohner wurde beim Löschversuch, durch das Einatmen von Rauchgasen, leicht verletzt und musste vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden. Die Brandursache dürfte nach ersten Ermittlungen auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein. Der entstandene Schaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Die Bewohner des Hauses mussten vorübergehend anderweitig untergebracht werden, weil das Gebäude unbewohnbar ist. (pol/pek)

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