Am Rande von Corona-Demo in Stuttgart

Nach brutaler Attacke auf rechten Gewerkschaftler: 21-Jähriger bei Razzia verhaftet

Stuttgart - Bei einer Corona-Demo wird ein Mann lebensgefährlich verletzt. Das Opfer gehört zu einer rechten Gewerkschaft. Nun hat die Polizei bei einer Razzia einen 21-Jährigen verhaftet – hat er den Mann so zugerichtet?

  • Am Samstag (16. Mai) demonstrieren über 5.000 Menschen in Stuttgart gegen die Corona-Maßnahmen in Baden-Württemberg.
  • Eine Gruppe von vermummten Personen attackiert am Rande der Demo drei Männer.
  • Ein 54-Jähriger wird lebensgefährlich verletzt – es soll sich bei um einen Daimler-Betriebsrat der rechtsgerichteten Gewerkschaft handeln.
  • Bei einer Razzia am 2. Juli wird ein 21-Jähriger in Ludwigsburg verhaftet – hat er den Mann 54-Jährigen verletzt?

Update vom 2. Juli: Bei Razzien in der linksautonomen Szene am 2. Juli in Stuttgart Ludwigsburg, Remseck, Fellbach, Waiblingen, Tübingen und Karlsruhe hat die Polizei einen 21-Jährigen verhaftet. Die Ermittler beschlagnahmen bei der Razzia umfangreiches Beweismaterial, das nun ausgewertet werden muss. Der 21-jährige Deutsche steht im Verdacht am Rande einer Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen am 16. Mai einen 54-jährigen Daimler-Betriebsrat der rechtsgerichteten Gewerkschaft attackiert und lebensgefährlich verletzt zu haben.

Laut Informationen der Stuttgarter Nachrichten ist der 21-Jährige schon unmittelbar nach der Tat kontrolliert worden. Dabei sollen Handschuhe sichergestellt worden sein, auf dem sich DNA-Spuren des Opfers befanden. Der 21-jährige, gegen den bereits ein Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag bestand, wird im Laufe des Donnerstags einem Haftrichter vorgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Das Opfer der brutalen Attacke ist mittlerweile aus dem Koma erwacht, wird aber wahrscheinlich bleibende Schäden davontragen.

Stuttgart: Was ist am Rande der Demo im Mai genau passiert?

Am 16. Mai gegen 14 Uhr sind drei Männer im Alter von 38, 45 und 54 Jahren von einer Gruppe angegriffen worden. Mit Faustschläge und Tritten verletzten die unbekannten Täter, die schwarz gekleidet und maskiert waren, ihre Opfer und ließen sie nach der brutalen Attacke auf dem Boden liegen. Die Angreifer sollen in Richtung Mercedes-Benz-Museum geflohen sein. Der 54-Jährige wird mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Stuttgart: Nach Attacke auf rechten Gewerkschaftler: Identitäre Bewegung besetzt Haus

Update vom 30. Mai: Eine Gruppe aus fünf Personen verschafft sich am Samstagvormittag Zutritt zum DGB-Haus am Börsenplatz in Stuttgart und hängt am Gewerkschaftshaus ein großes Banner auf. Darauf stehen die Worte „DGB hat mitgeschossen“. Die Personen sind Mitglieder der neurechten „Identitären Bewegung“. Die Aktion bezieht sich auf das versuchte Tötungsdelikt vom 16. Mai, als vor der Corona-Demo in Stuttgart drei Männer von einer Gruppe attackiert worden sind. Eine Person, die sich als Mitglied der rechten Gewerkschaft Zentrum Automobil herausstellt, wird dabei lebensgefährlich verletzt. 

NameStuttgart
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl634.830 (31. Dezember 2018)
Fläche207,35 Quadratkilometer
OberbürgermeisterFritz Kuhn (Die Grünen)
Hochschulen und UniversitätenUniversität Stuttgart, HFT Stuttgart, DHBW, Hochschule der Medien, Universität Hohenheim

Stuttgart: Zentrum Automobil macht IG Metall für Angriff verantwortlich

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, beschuldigt die Gewerkschaft seitdem die IG Metall mit daran beteiligt zu sein – wogegen diese natürlich widerspricht. „Verstrickungen von Antifa und IG Metall sind unübersehbar“, schreibt die Identitäre Bewegung auf Twitter zu dem Vorfall am DGB-Haus. Die Polizei hat die Mitglieder der Vereinigung mittlerweile vom Dach des Gewerkschaftshauses geholt und die Personalien aufgenommen. Gegen die Personen werde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Während die Polizei weiter ermittelt und noch keine neue Erkenntnisse zu dem Angriff vor der Corona-Demo hat, behauptet das Zentrum Automobil, dass dem Daimler Betriebsrat eine Gaspistole gegen Kopf gehalten und damit abgedrückt worden sei. Laut der Polizei ist eine solche Pistole am Tatort gefunden worden – ob sie aber auch benutzt worden ist, ist noch unklar. Der Verfassungsschutz stuft die Identitären als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung“ ein.

Stuttgart: Opfer der Corona-Demo ist Mitglied von rechter Gewerkschaft

Update vom 26. Mai: Auch über eine Woche nach der Attacke auf mehrere Besucher der Querdenken 711-Demo in Stuttgart tappt die Kriminalpolizei im Dunkeln. Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ berichten, gebe es noch keine konkreten Hinweise zu den Tatverdächtigen. Der Zustand eines 54-Jährigen sei weiterhin kritisch. Die Polizei geht davon aus, dass die Angreifer der linksextremen Szene angehören könnten. Die Ermittlungsgruppe Arena ermittelt weiter in dem Fall. 

Nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ soll es sich bei dem lebensgefährlich verletzten Opfer um einen Betriebsrat bei Daimler, der zur rechten Gruppe „Zentrum Automobil“ gehören soll, handeln. Die Polizei Stuttgart geht davon aus, dass die Attacke in der Mercedesstraße gezielt gewesen sein könnte. 

In der Nähe von Karlsruhe ereignet sich ein dramatischer Vorfall: Ein Mann wird von ein Täter ins Gleisbett am Bahnhof Waghäusel geschubst. Zur gleichen Zeit nähert sich ein Zug. Das Opfer wird schwer verletzt, während sich der Angreifer aus dem Staub macht.

Stuttgart: 54-Jähriger schwebt in Lebensgefahr

Update vom 19. Mai, 16:33 Uhr: Das Polizeipräsidium Stuttgart nennt neue Details zu den Angriffen bei der Corona-Demo. Am Samstag gegen 14 Uhr sind drei Männer im Alter von 38, 45 und 54 Jahren von einer Gruppe angegriffen worden. Mit Faustschläge und Tritten verletzten die unbekannten Täter, die schwarz gekleidet und maskiert waren, ihre Opfer und ließen sie nach der brutalen Attacke auf dem Boden liegen. Die Angreifer sollen in Richtung Mercedes-Benz-Museum geflohen sein.

Der 45-Jährige wurde leicht verletzt, der 38-Jährige sowie der 54-Jährige kamen für weitere Versorgungen in ein Krankenhaus. Der ältere Mann schwebt in Lebensgefahr

Wie die Polizei auf Nachfrage mitteilt, wird in alle Richtungen ermittelt. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die Täter die Männer gezielt angriffen haben. Die Beamten werden auch prüfen, ob es zwischen der Attacke am Samstagnachmittag und dem Brandanschlag einen Zusammenhang gibt. Die Polizei Stuttgart hat eine größere Ermittlungsgruppe unter Einbeziehung von Spezialisten des Staatsschutzes eingerichtet. Sie hat die Ermittlungen hinsichtlich eines versuchten Tötungsdelikts sowie weiterer schwerer Straftaten aufgenommen. Ein politischer Hintergrund für die Tat kann nicht ausgeschlossen werden. 

In der Nähe des Tatorts fanden die Beamten unter anderem zwei Schlagringe und weitere Gegenstände, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten. Ein Pressesprecher der Polizei Stuttgart bestätigt, dass keinerlei Schusswaffen gefunden wurden.

Zeugen werden gebeten, sich mit den Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0711/89905778 in Verbindung zu setzen. Die Polizei bittet außerdem alle Zeugen Handyaufnahmen den Beamten zur Verfügung zu stellen.

Vor Corona-Demo: Versuchter Totschlag in Stuttgart – Täter aus linkem Spektrum?

Update vom 19. Mai: Die Polizei Stuttgart ermittelt nach der Corona-Demo am Samstag wegen einer Reihe von Straftaten. Bei einer geht es sogar um versuchten Totschlag. Wie die „Stuttgarter Nachrichten“ schreiben, ist eine Person auf dem Weg zur Versammlung in der Nähe des Stadions angegriffen und schwer verletzt worden. Am Tatort hat die Polizei eine Schreckschusspistole gefunden. Eine Ermittlungsgruppe namens „Wasen“ ist eingerichtet worden. 

Gegen 19 Uhr ist es in der Nähe des Cannstatter Kurparks zu einer weiteren Attacke gekommen. Dort ist eine Gruppe von Demo-Teilnehmern von schwarz gekleideten und vermummten Personen angegriffen worden. Daraufhin kommt es zu einer Schlägerei in einer Pizzeria, in die die Angegriffenen geflüchtet sind. Die Polizei vermute in beiden Fällen Täter aus dem linken Spektrum – auch weil sich die Opfer nach Informationen der „Stuttgarter Nachrichten“ als Mitglied der „neue Rechten“ bezeichnet haben sollen. 

Stuttgart: Innenminister warnt vor Extremisten auf Demo

Update vom 18. Mai um 14:30 Uhr: Nach der Corona-Demo in Stuttgart mahnt Innenminister Thomas Strobel vor der Instrumentalisierung durch Extreme. Zwar seien bei den Protesten auch viele „normale Leute“ dabei, diese marschierten dort aber mit Linksextremisten, Rechtsextremisten, Verschwörungstheoretikern und Antisemiten. „Es ist im Grunde genommen nahezu alles dabei, das muss man wissen, wenn man auf eine solche Demonstration geht", so Strobl.

Großes Aufsehen erregen am Samstag in Berlin, Stuttgart und anderen Großstädten Demonstranten, die einen großen gelben Stern auf der Brust tragen. Darauf stehen die Worte „Ungeimpft“ – womit sie sich mit dem Juden im Dritten Reich vergleichen. 

Es sind schon auch Leute aus dem extremistischen politischen Bereich dort, die versuchen, ihr eigenes Süppchen zu kochen und die versuchen, diese Veranstaltung für ihre extremistischen Zwecke zu instrumentalisieren“, betont der Minister.

Stuttgart: Brandanschlag auf Veranstaltungsfirma 

Update vom 18. Mai: In der Nacht zum Samstag brennen in Stuttgart-Untertürkheim zwei Lkw und ein Lautsprecherwagen komplett aus. Diese gehören der Veranstaltungsfirma VTS und sollten bei der Grundgesetz-Demo auf dem Cannstatter Wasen eingesetzt werden. Es handelt sich dabei wohl um einen Brandanschlag! Eine Nachbar sieht kurz bevor das Unglück geschieht vier vermummte Personen. Der Lautsprecherwagen mit dem Namen „Black Pearl“ wurde bereits vor sieben Jahren eingesetzt – auf einer Demo am ersten Mai. 

Stuttgart: Fahrzeuge nicht versichert – Inhaber hofft auf Spenden

Die Polizei Stuttgart schätzt den Schaden auf mehrere 10.000 Euro. Der Betreiber nennt sogar die Summe von 200.000 Euro. Besonders bitter ist, dass die Fahrzeuge laut Inhaber Jürgen Reneé Heyl nicht versichert sind! Damit bleibt das Unternehmen auf den Kosten sitzen. Durch die Corona-Maßnahmen habe die Firma zudem seit dem 13. März gar keine Einnahmen mehr. Für einen kleinen Betrieb ist das eine Mammutaufgabe. Aus diesem Grund wurde bei „Gofundme“ eine Spendenkampagne eröffnet, um den Schaden bezahlen zu können. 

Wahrscheinlich hat irgendjemand gedacht wir würden die Rechten unterstützen, was ich hiermit absolut dementiere“, sagt Jürgen Heyl. Das Unternehmen hätte auch nur eine Couch und einen Biertisch für den Backstage und Pressebereich beigetragen – für den Rest ist eine völlig andere Firma zuständig gewesen. Nach dem Brandanschlag sind die Mitarbeiter, die alle als WG in einem Haus wohnen, in ständiger Sorge. Deshalb hält nun auch einer von ihnen immer Nachtwache. 

Stuttgart: „Querdenken 711“ auf der Canstatter Wasen

Erstmeldung vom 16. Mai: Der Protest gegen die Corona-Maßnahmen nimmt weiter zu. Bundesweit haben am Samstag (16. Mai) wieder Tausende gegen Maskenpflicht und Abstandsregeln demonstriert. Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart kamen über 5.000 Teilnehmer zu einer Demo zusammen, die die Initiative „Querdenken 711“ angemeldet hatte. Es ist die mittlerweile achte Demo, auf der Menschen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus protestieren - gegen die Einschränkung der freiheitlichen Grundrechte, gegen Maskenpflicht, gegen Abstandsregeln.

Stuttgart: Gewalt am Rand der Demo

Am Rande der Demo kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und Gegendemonstranten, die die Polizei dem linken Spektrum zurechnet. Drei Verletzte müssen in Krankenhäusern behandelt werden. Gegendemonstranten sollen auch Gegenstände auf das Versammlungsgelände geworfen haben. In der Mercedesstraße wurden zudem Autoreifen zerstochen.

Bei An- und Abfahrt zur Demo zeigt die Polizei über 60 Personen an, die in den Stadtbahnen ohne Maske unterwegs waren. Bußgeld: 300 Euro. Auch wegen nicht eingehaltenen Abständen in Bahnen und Haltestellen kommt es zu Anzeigen.

Stuttgart: Demo gegen „Maulkorbpflicht“, „Immunitätspass“ und „Entmündigung“

Auf Papptafeln ist zu lesen, was manche Menschen den von der Politik getroffenen Corona-Maßnahmen vorwerfen. Von „Gängelung“ und „Maulkorbpflicht“ ist die Rede. Man ist gegen „Impfzwang“ und „Immunitätspass“. Manche Teilnehmer kommen mit selbstgebastelten Aluhüten. Auf anderen Plakaten sind martialische Sprüche zu lesen wie „Lieber stehend sterben, als kniend leben“.

Die Forderungen der Demonstranten sind vielfältig: Die „Corona-Diktatur“ solle gestoppt, der Einfluss von Bill Gates auf die Gesundheitsorganisationen und -behörden minimiert werden. Andere fordern, den Lockdown sofort zu stoppen und das Grundgesetz wieder einzuführen. Auch von einem angeblichen „Impfzwang“ und vom „Immunitätspass“ ist die Rede.

Stuttgart: Demo-Organisator Ballweg hört auf

5.000 Teilnehmer hatte die Stadt Stuttgart aus Infektionsschutzgründen erlaubt. Als die Demo am Samstag gegen 15:30 Uhr die zugelassenen Teilnehmerzahl von 5.000 Menschen erreicht hatte, wies die Polizei Hunderten weiterer Teilnehmer eine zusätzliche Fläche auf der Mercedesstraße zu. Um die Begrenzung zu umgehen, hatte Ballweg am Vortag vorgeschlagen, Teilnehmer sollten sich in Neunergruppen zusammen stellen und eine Spontandemo anmelden. Das berichten die „Stuttgarter Nachrichten“.

Gegen die zahlenmäßige Einschränkung war Organisator und „Querdenken“-Gründer Michael Ballweg rechtlich vorgegangen. Weder Verwaltungsgericht Stuttgart noch der Verwaltungsgerichtshof gingen aber auf seine Beschwerde ein. Jetzt will Ballweg das Bundesverfassungsgericht anrufen. Am Rande der Demo gab Ballweg bekannt, in Zukunft keine Demos mehr organisieren zu wollen: „Weil wir eine starke Bewegung gegründet haben und weil sich nicht jeder darauf verlassen darf, dass es irgendwie Großdemos gibt, sondern endlich jeder selbst aktiv werden muss.

Stuttgart: Anschlag auf Veranstaltungstechnik

In der Nacht zum Samstag kommt es im Vorfeld der Corona-Demo zu einem Brandanschlag in Stuttgart-Untertürkheim. Gegen 2:35 Uhr meldeten Anwohner der Augsburger Straße mehrere brennende Fahrzeuge bei einer Firma für Veranstaltungstechnik. Zwei Lkw und ein Lautsprecherwagen brannten aus. Verletzt wurde niemand. Die Gegenstände auf den Lastern waren für die Corona-Demo auf dem Cannstatter Wasen vorgesehen.

Wenn es nach der AfD ginge, würden ihre Anhänger, darunter wahrscheinlich zahlreiche Rechte und Verschwörungstheoretiker, am Sonntag (24. Mai) im Stuttgarter Stadtzentrum gegen die Corona-Verordnung demonstrieren. Doch die Stadt Stuttgart macht der Partei einen Strich durch die Rechnung und untersagt den Aufmarsch, bei dem auch die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion Alice Weidel zugegen sein sollte.

Seit zwei Monaten sind die Schulen in Baden-Württemberg geschlossen. Sowohl Eltern als auch Kinder leiden sehr darunter. Jetzt fordert eine Elterninitiative aus Heidelberg die Öffnung aller Schulen und Kitas – und dafür gehen sie auf die Barrikaden und demonstrieren am Uniplatz.

Vier Politiker der Partei "Die Linke" stehen auf einer Todesliste. Diese ist zusammen mit Patronen in einem Brief geschickt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun die genauen Hintergründe. Die Betroffenen gehen von einer Drohung der rechtsextremen Szene aus. 

rmx/dh

Rubriklistenbild: © 7aktuell.de/Gruber

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare