Nach Schließung der Balkan-Route

LEA: Deutlich weniger Flüchtlinge in Mannheim

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Stuttgart/Mannheim - Die Situation in den Landeserstaufnahmeeinrichtungen (LEA) in Baden-Württemberg hat sich in den vergangenen Wochen deutlich entspannt. Das wird nicht so bleiben.

Durch die Schließung der Balkan-Route entspannt sich die Lage in den Landeserstaufnahmestellen im Südwesten immer mehr.

Mitte März lebten nach Zahlen des Integrationsministeriums in allen LEA zusammen knapp 15.400 Asylbewerber – in der letzten Februarwoche waren es noch mehr als 22 000. Zuletzt kamen täglich deutlich weniger als 100 neue Flüchtlinge im Südwesten an. Der Höchstwert war im Herbst erreicht worden. Im November 2015 waren fast 40.000 Flüchtlinge gekommen.

Wir bereiten uns jedoch auf einen erneuten Anstieg der Flüchtlinge vor und nutzen die Zeit, insbesondere die Qualität in den Unterkünften anzugleichen“, teilte die Sprecherin des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Irene Feilhauer, mit. Dazu gehöre auch die Schließung einiger Einrichtungen, darunter auch jene in Mannheim zum 1. April.

Das Ziel von 52.000 LEA-Plätzen in Baden-Württemberg werde alle drei Monate an die aktuelle Entwicklung angepasst. Momentan gebe es keine konkreten Überlegungen, Kapazitäten dauerhaft zu reduzieren. Die LEA-Mitarbeiter werden nach Feilhauers Angaben dort eingesetzt, wo gerade ein hoher Bedarf bestehe. „Wir sind beim Einsatz unseres Personals sehr flexibel.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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