Polizei zieht Bilanz

Kontrollen auf A67: Lkw-Fahrer müssen pusten!

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Großangelegte Polizeikontrolle von Lkw-Fahrern

Viernheim - In einer großangelegten Kontroll-Aktion überprüft die Polizei am Sonntagabend die Lkw-Fahrer auf der A67 auf Alkohol und Drogen. Die Bilanz: 

Im September 2017 verursacht ein Transporterfahrer auf der A67 bei Rüsselsheim als Geisterfahrer einen Unfall mit drei Toten. Der Unfallfahrer hat 3,4 Promille. 

Im Dezember 2018 kann ein betrunkener Lkw-Fahrer bei Darmstadt nur durch eine spektakuläre Aktion der Polizei gestoppt werden, die ein Streufahrzeug als Sperre einsetzt, um Menschenleben zu retten. Promillewert: 2,3 Promille. 



Immer wieder kommt es zu Fällen, in denen Lkw-Fahrer betrunken auf der Autobahn oder auf Rastplätzen erwischt werden. Glücklicherweise oft, bevor ein schlimmer Unfall passiert. Mit einer großangelegten Kontrolle auf der A67 bei Viernheim überprüft die Polizei deswegen am Sonntagabend (20. Januar) die Lastwagenfahrer, die auf der Strecke unterwegs sind. 48 Lkw- und 38 Transporterfahrer werden kontrolliert.

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Polizei zieht positive Bilanz

Die positive Nachricht: Keiner der kontrollierten Lasterfahrer steht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Dafür wird bei dem Beifahrer eines Transporterfahrers eine kleine Menge Amphetamin, Haschisch und Marihuana entdeckt. 

Die Polizei kontrolliert 48 Lkw- und 38 Transporterfahrer

Außerdem werden Verstöße gegen das Sonntagsfahrverbot, wegen illegaler Personenbeförderung und in neun Fällen wegen Verstößen gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Insgesamt kassieren die Polizisten Sicherheitsleistungen von 11.400 Euro von den Brummi-Fahrern.

Ein Lkw-Fahrer aus Osteuropa händigt den Beamten bei der Kontrolle einen gefälschten Führerschein aus. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung. 

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In einem der kontrollierten Transporter finden die Gesetzeshüter zahlreiche elektronische Geräte. Kaufbelege und Eigentumsnachweise können die Insassen nicht vorlegen. Einer der Computer ist im Fahndungssystem der Polizei als gestohlen registriert. Die Beamten stellen die Gegenstände sicher und prüfen, ob sie weiteren Straftaten zugeordnet werden können.

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pol/kab

Quelle: Mannheim24

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