Frau wegen Totschlags in Haft 

Säuglingsknochen im Wald: Führt die Spur nach Waldsolms? 

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Ermittler prüfen, ob das Baby zu einer Frau aus dem mittelhessischen Waldsolms gehört. (Archivbild) 

Viernheim - Im Fall der in einem Waldstück bei Viernheim in Südhessen entdeckten Überreste eines Säuglings prüfen die Ermittler nun ob das Baby zu einer Frau aus dem mittelhessischen Waldsolms gehört.

Bei den in einem Waldstück bei Viernheim in Südhessen entdeckten Knochen handelt es sich um die sterblichen Überreste eines Säuglings. Ermittler prüfen, ob das Baby zu einer Frau aus dem mittelhessischen Waldsolms gehört. „Das ist eine Spur“, sagte ein Sprecher der Polizei Darmstadt am Donnerstag. „Ob die Spur konkret ist, können wir aber noch nicht sagen." 

Menschliche Überreste? Pilzsammler findet Knochen! 

Noch gebe es keine neuen Erkenntnisse, sagt ein Sprecher am Freitag.

Mit ersten Ergebnissen über Details sei wahrscheinlich nicht mehr in dieser Woche zu rechnen. Unklar sei noch, ob das Viernheimer Baby ein Junge oder Mädchen gewesen ist. Auch, wie lange die Knochen schon an der Stelle lagen und wie der Säugling zu Tode kam, müsse noch ermittelt werden. 

Auf die Knochenreste war ein Pilzsammler am vergangen Samstag gestoßen, sie befanden sich in einer Tasche. Die Frau aus Waldsolms war im Juli vom Landgericht Limburg zu neun Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Sie habe ihr Neugeborenes umgebracht, befanden die Richter. Der Säugling ist seit kurz nach seiner Geburt im Dezember 2015 aber verschwunden.

dpa/kp

Quelle: Mannheim24

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