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The Voice of Germany: Viertelfinale für Lena aus Heidelberg? So lief‘s für sie

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Von: Fabienne Schimbeno

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Am Donnerstagabend (25. November) standen die Live-Sing-Offs auf ProSieben an. Auch Lena Belgart kämpfte um einen Platz auf den begehrten Hot Seats. Hat sie es ins Viertelfinale geschafft?

Update vom 26. November: Wie schade! Lena Belgart aus Heidelberg kann die Zuschauer im Voting leider nicht überzeugen und sichert sich keinen Platz auf den Hot Seats. Auch ihr Coach Johannes Oerding wählt sie trotz Lob für ihren Auftritt nicht ins Viertelfinale. Aber es gibt noch Hoffnung für die Berufsmusikerin!

The Voice 2021: Lena aus Heidelberg bekommt nicht genug Stimmen – aber es gibt noch Hoffnung

Lena tritt am Donnerstagabend (25. November) mit dem Lovesong „If I Ain‘t Got You“ von Alicia Keys an. Die Konkurrenz aus ihrem Team ist ziemlich stark: Sebastian Krenz hat für seinen Auftritt in den Blind Auditions bereits über fünf Millionen Klicks gesammelt, Mitstreiterin Zeynep Avci, die in den Sing Offs eine Ballade auf Türkisch singt, sogar über zehn Millionen. Auch wenn Lena mal wieder alles gibt und ein fettes Lob von Coach Johannes Oerding kassiert, hilft am Ende alles nichts. Coach und Zuschauer wählen sie nicht weiter.

Lena Belgart bei „The Voice of Germany“
„The Voice of Germany“: Lena Belgart aus Heidelberg gibt in den Sing Offs alles. © ProSieben/SAT.1/Claudius Pflug

Aber: Lenas Reise bei „The Voice of Germany“ ist noch lange nicht zu Ende! Coach ELIF hat die junge Heidelbergerin nämlich in ihr Team für die sogenannte Comeback Stage gewählt. Hier haben ausgeschiedene Talente die Chance, sich noch einmal zu beweisen und auf die „The Voice“-Bühne zurückzukehren. Die Teilnehmer treten dabei in Battles gegeneinander an. Die Comeback-Battles sind ausschließlich online auf thevoiceofgermany.de zu sehen. Vielleicht gelingt es Lena ja, ELIF zu überzeugen und ein Ticket für‘s Halbfinale zu ergattern. Ihr Battle wird entweder am Montag oder Dienstag ausgestrahlt.

The Voice of Germany: Lena aus Heidelberg im Battle – so lief‘s!

Update vom 15. November: Geschafft! Lena Belgart aus Heidelberg ist in den Sing Offs bei „The Voice of Germany“. Mit der Filmballade „This is me“ aus dem preisgekrönten Musicalfilm „The Greatest Showman“ tritt sie im Battle gegen Konkurrentin Anastasia Troska an. Die Jury ist sich einig: Die Berufssängerin ist stimmlich deutlich stärker als Anastasia, die ebenfalls Sängerin von Beruf ist. Damit geht Lena Belgart‘s Reise bei „The Voice of Germany“ weiter und sie darf weiterhin auf einen Sieg in der Gesangsshow hoffen.

Die Sing Offs starten am Donnerstag, den 25. November live auf ProSieben. Hier geht es dann um den Kampf um die sogenannten Hot Seats. Nur, wer seinen Platz auf den heiß begehrten Stühlen verteidigt, schafft es ins Viertelfinale. Ob Lena sitzen bleibt?

„The Voice“ 2021: Heidelbergerin sorgt für Begeisterung – Für wen sich Lena entscheidet

Update vom 5. November: Donnerstagabend, 20:15 Uhr - die vorletzte Blind Audition von „The Voice auf Germany“ geht auf Sendung. Die gesamte Region wartet nur auf eine: Teilnehmerin Lena Belgart aus Heidelberg. Um circa 22:30 Uhr und mehrere Rock-, Pop- und Rapsongs später ist es endlich soweit - Lena bildet das Schlusslicht der 9. Folge von „The Voice of Germany“ 2021.

Lena aus Heidelberg bei „The Voice of Germany“: Bekommt sie den Buzzer?

Still und leise tritt Lena Belgart auf die Bühne. Im Hintergrund fiebern ein guter Freund, ihr Bruder und ihre Schwägerin mit. Die Live-Band stimmt an, eine Ballade von Demi Lovato mit dem Titel „Nightingale“ geht los. Lena singt mit sehr viel Gefühl, die ersten Zuschauer klatschen. Es dauert etwa eine Minute, da dreht sich der erste Juror für die Kandidatin aus Heidelberg um und das ist kein geringerer als „The Voice“-Experte und Pfälzer Mark Forster. Gegen Ende ihrer Performance gibt Lena Belgart dann noch mal alles und siehe da: Fast zeitgleich drehen sich auch die drei restlichen Juroren für die kleine Frau mit der großen Stimme um. Popsänger Johannes Oerding haut gleich mehrfach auf den roten Buzzer.

Als Lena ihre Augen öffnet, kann sie diesen kaum trauen: Sie hat sie nämlich während ihres gesamten Auftritts geschlossen. „Weil ich mich überraschen lassen wollte“, erklärt Lena Belgart im Interview mit HEIDELBERG24. Das Publikum jubelt. „Ja!“, schreit Lena und ballt ihre Faust zusammen. Auch ihre Begleiter hinter der Bühne freuen sich. „Du hast Bühnenerfahrung“, erkennt Jurorin Sarah Connor sofort. „Das wirkte sehr, sehr sicher“. Auch Johannes Oerding lobt: „Du warst nicht nur in einem Genre unterwegs, hatte ich das Gefühl. Man könnte jetzt sagen, krasse Soulsängern, aber da war auch noch Blues mit drin, das hatte sogar ‘ne Rock-Attitude“. Für Mark Forster war Lena‘s Auftritt „vom Oberamt“, was der Sänger durchweg positiv meint.

„The Voice of Germany“: Für welchen Juror entscheidet sich Lena Belgart?

Gleich vier Buzzer auf einmal, das heißt, vier Juroren, für die man sich entscheiden kann. Gar nicht so einfach. Das findet auch Lena Belgart. „Es gibt unzählige Beispiele von Sängerinnen und Sängern, die aus der zweiten in die erste Reihe getreten sind und dann riesen Karriere gemacht haben. Wenn du in mein Team kommst, könnten wir daran arbeiten“, bietet sich Mark Forster direkt an. Außerdem war er ja auch der Erste, der sich umgedreht hat, wie er Lena noch einmal erklärt. „Ich hätte nie gedacht, dass ich mich entscheiden darf“, räumt Lena Belgart ein. „Habt ihr mir noch irgendwas zu bieten?“, fragt sie die Jury.

„Ich hab noch was!“. Sänger Johannes Oerding erhebt sich plötzlich von seinem Stuhl. „Wenn ich früher am Lagerfeuer saß“, erklärt der „The Voice“-Juror, „und wirklich alles schon versucht hatte bei den Mädchen, dann stand irgendwo zufällig ‘ne Gitarre rum“. Und Oerding greift zu selbiger und fängt kurzerhand an zu spielen: Zusammen mit Lena performt er seinen Song „So schön“. „Du singst so schön“, wiederholt Johannes Oerding immer wieder. Lena sorgt für den entsprechenden Background-Sound, bis sie irgendwann singt „Du hast mich überzeugt“. Das Publikum ist begeistert, die Jury traut ihren Augen nicht. 

Lena Belgart entscheidet sich für Johannes Oerding. Der Juror wird die Kandidatin aus Heidelberg in den nächsten Wochen begleiten und sie für die Battles fit machen. Wird sie ihre Konkurrenten ausstechen können? Das erfährst Du ab dem 11. November auf ProSieben und SAT.1.

„The Voice of Germany“: Lena aus Heidelberg will durchstarten

Erstmeldung vom 30. Oktober: „This is The Voice - of Germany“ - die beliebte Castingshow geht mittlerweile in die elfte Runde. Jede Woche kämpfen sich mutige Teilnehmer mit ihrer Stimme von Show zu Show. Dieses Jahr mit dabei: Eine Kandidatin aus Heidelberg-Kirchheim. Lena Belgart will die Jury von ihrem Gesang überzeugen und möglichst viele Buzzer bekommen. Ob die Juroren auch auf‘s Knöpfchen drücken?

„The Voice of Germany“: Heidelberger Teilnehmerin mit Bühnenerfahrung - Lena Belgart im Porträt

Lena Belgart ist Sängerin aus Leidenschaft. Ursprünglich aus Detmold (Nordrhein-Westfalen) zieht es die junge Künstlerin vor sechs Jahren nach Heidelberg-Kirchheim, wo sie mit ihren zwei kleinen Töchtern lebt. Im Verlauf ihres Lebens konnte sie bisher ganz viel Bühnenerfahrung sammeln: „Angefangen hat alles im Kirchenchor“, wie die 35-Jährige in einem Interview mit HEIDELBERG24 erzählt. „Das waren so meine ersten Anfänge, wo ich Musik machen konnte, wo ich ‘ne Bühne hatte, wo Leute mich gepusht haben, an mich geglaubt haben“. Mit 18 Jahren war Lena Belgart dann klar: Sie möchte nichts mehr anderes machen als Musik.

SendungThe Voice of Germany
SenderProSieben/SAT.1
Staffel11
SendetermineDonnerstags und sonntags um 20:15 Uhr

Es folgt ein Musikstudium im niederländischen Enschede, welches Lena Belgart im Jahr 2009 erfolgreich abschließt. 2013 macht sie ihren Master an der Popkademie in Mannheim. Zwei Jahre lebt die studierte Musikerin in der Stadt zwischen Neckar und Rhein.

Heute singt Lena Belgart für namhafte deutsche Künstler wie Tim Bendzko, Gregor Meyle, Frida Gold oder Die Orsons im Hintergrund. Auch mit Regio-Popsänger Laith Al-Deen hat die Berufssängerin schon zusammengearbeitet. Zur Background-Sängerin ist sie über Empfehlungen geworden: „Du kannst dich nirgendwo bewerben und sagen, ich würd jetzt hier gern singen“, erklärt Belgart“, „die Leute entdecken dich und kommen dann auf dich zu und empfehlen dich weiter“. Daneben war sie auch schon als Vocalcoach und Musik-Dozentin tätig. Mittlerweile singt sie auch gerne auf Hochzeiten und schreibt ihre eigenen Songs.

Lampenfieber und Songauswahl: Das verrät Lena Belgart über ihren Auftritt bei „The Voice of Germany“

Ihre Teilnahme bei „The Voice of Germany“ sieht Lena Belgart nach zahlreichen coronabedingten Konzertabsagen als Chance, auch wenn sie die Sendung noch nie wirklich verfolgt hat: „Ich habe seit 15 Jahren keinen Fernseher mehr zuhause“, lacht die gebürtige Rheinländerin. „In meinem Job läuft das so“, erklärt Belgart, „du spielst ein Konzert, wirst gesehen und daraufhin kriegst du wieder neue Anfragen. Wenn du wegen Corona nicht spielen darfst, sieht dich keiner, keiner ruft dich an. Deswegen dachte ich mir, bewerb ich mich mal bei „The Voice of Germany“ und zeig einfach mal, ich existiere noch, ich bin da“. Aber nicht nur das: Die Sängerin möchte auch endlich mal in der ersten Reihe stehen, nicht immer nur im Hintergrund, wie sie uns erzählt.

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Auch wenn Lena Belgart schon seit vielen, vielen Jahren auf der Bühne steht und bereits mit namhaften Künstlern aufgetreten ist, packt sie nach wie vor das Lampenfieber: „Ich war SO aufgeregt!“, erzählt sie. „Ich bin eigentlich nie aufgeregt vorm Singen, auch nicht vor 30.000 Leuten, aber ich war SO aufgeregt vor dieser Blind Audition, weil dieses Video für immer im Internet zu sehen sein wird und wenn ich jetzt verkacke und sich keiner umdreht, das meiner Karriere schaden könnte“.

Lena Belgart bei „The Voice of Germany“
„The Voice of Germany“: Schafft es Lena Belgart in die nächste Runde? © ProSiebenSAT.1/Christoph Assmann

Am meisten freut sich Lena Belgart auf Jurorin Sarah Connor, die in diesem Jahr zum ersten Mal und als einzige Frau in der Jury von „The Voice of Germany“ sitzt: „Weil sie halt einfach ‘ne Granate ist“, schwärmt die Teilnehmerin, „die ist einfach schon so lange in dem Business, voll die Karrierefrau, auch Mutter, so wie ich. Die ist da schon, was das angeht, echt ein Vorbild für mich“.

Die Folge mit der sympathischen Berufssängerin wird am Donnerstag (4. November, 20.15 Uhr, ProSieben) ausgestrahlt. Auf die Frage, welchen Song sie am Donnerstag performen wird, sagt Lena Belgart ganz deutlich: „Das darf ich nicht verraten!“. „Es wird auf jeden Fall eine englischsprachige Ballade“, deutet die Sängerin zumindest etwas an. Ob sie am Ende im Team von Vorbild Sarah Connor landet?

„The Voice of Germany“: Die Castingshow, bei der man mit den Ohren sieht

Seit 2011 wird „The Voice of Germany“ bei ProSieben und SAT.1 ausgestrahlt. Die Gesangs-Castingshow stammt ursprünglich aus Holland. In der Musik-Show dreht sich zunächst alles um die Stimme der Teilnehmer. In den sogenannten Blind Auditions stellt sich jeder Kandidat vor eine Jury, die zunächst mit dem Rücken zum Teilnehmer sitzt und diesen nicht sehen kann. Ist ein Juror vom Auftritt des Kandidaten überzeugt, kann er einen roten Buzzer drücken, woraufhin sich sein Stuhl umdreht und er den Teilnehmer zu Gesicht bekommt.

Je mehr Stühle sich umdrehen, desto besser für den Kandidaten. Denn dann hat er die freie Wahl und kann sich für einen der Juroren entscheiden, der ihn in sein Team aufnimmt. Die Juroren fungieren dann als sogenannte Coaches, die die Kandidaten von Show zu Show begleiten und ausbilden. Jede Woche versuchen die Coaches das Beste aus ihren Schützlingen herauszuholen. Am Ende müssen die Teilnehmer in den sogenannten Battles dann in ihrem eigenen Team gegeneinander antreten. Nur wer seinen Coach überzeugen kann, schafft es in die sogenannten Sing Offs und die Live-Shows. Im Finale ist dann das Publikum an der Reihe und wählt den Sieger von „The Voice of Germany“.

Die Jury der elften Staffel von "The Voice of Germany"
Die Jury von „The Voice of Germany“: (V.l.) Sarah Connor, Johannes Oerding, Mark Forster und Nico Santos © Andre Kowalski/dpa

Am 7. Oktober 2021 startet „The Voice of Germany“ in die 11. Staffel. Neu in der Jury: Sarah Connor (41) und Johannes Oerding (39). Ebenfalls auf den roten Sesseln nehmen Platz „The Voice“-Urgestein Mark Forster (38) und Singer/Songwriter Nico Santos (28). Moderiert wird die Castingshow in diesem Jahr wieder einmal von Thore Schölermann (37). Die Fans dürfen sich außerdem auf eine ganz besondere Rückkehr freuen: Topmodel Lena Gercke (33) führt in diesem Jahr endlich wieder durch die Sendung.

„The Voice of Germany“ wird jeden Donnerstag um 20.15 Uhr auf ProSieben und jeden Sonntag um 20.15 Uhr auf SAT.1 ausgestrahlt. Ganze Folgen gibt‘s außerdem auf Joyn oder TheVoice.de. Die Blind Auditions laufen noch bis zum 7. November, danach geht es mit den Battles los. Die Sing Offs finden am 25. und 28. November statt. Ob es Lena Belgart bis ins Finale schaffen wird? (fas)

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