Einige bereits verurteilt

Mit Molotow-Cocktails Halloween-Horror ausgelöst: Teenager 2 Jahre später vor Gericht!

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Symbolfoto

Walldorf - Nach der Molotow-Cocktail-Attacke an Halloween geht der Prozess gegen fünf Jugendliche los! Einige Teenager wurden bereits verurteilt: 

An Halloween 2017 eskaliert eine Gruppe von Jugendlichen in Walldorf: Die Teenies werfen mit Molotow-Cocktails um sich und treffen dabei eine Polizeiwache. Zudem gehen sie auf ein Paar los! Seit September müssen sich 17 Verdächtige vor dem Landgericht Heidelberg verantworten.

Meldung von Oktober 2019: Vor zwei Jahren sorgten über ein Dutzend Teenager für Angst und Schrecken in Walldorf. Sie setzten mit den Molotow-Cocktails Gebäude in Brand und hatten es vor allem auf die Polizei abgesehen. Nachdem bereits fünf Jugendliche verurteilt wurden, startet nun der Prozess gegen fünf weitere. Tim S. (geb. 2000), Pascal G. (geb. 1998), Dennis O. (geb. 1999), Jonas T. (geb. 1998)und Dennis H. (geb. 1999) müssen sich am Dienstag (5. November) ab 9 Uhr vor der Jugendkammer des Landgerichts Heidelberg verantworten. Der Vorwurf lautet: versuchte Brandstiftung. Sechs Zeugen sind geladen. Am 26. November ist der letzte Verhandlungstag. 

40 Molotow-Cocktails geworfen: 5 Teenies erhalten ihre Strafe!

Meldung von Oktober 2018:  Drei von ihnen werden bereits Ende September unter anderem wegen versuchter Brandstiftung, Landfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Waffengesetzverurteilt verurteilt – und sind die nächsten fünf an der Reihe.

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Die Urteile 

  • G. wird zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und vier Monaten auf Bewährung verurteilt. Zudem muss er Schmerzensgeld in Höhe von 500 Euro wegen einer Körperverletzung zahlen. 
  • D. wird zur Bewährung ausgesetzt. 
  • U. bekommt eine Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, ebenfalls auf Bewährung
  • B. wird zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und 10 Monaten auf Bewährung verurteilt. Auch er muss wegen einer begangenen Körperverletzung Schmerzensgeld zahlen. Hier in Höhe von 1.000 Euro. Da Urteil ist rechtskräftig. 
  • E. muss eine (nicht bewährungsfähign) Jugendstrafe von zwei Jahren und vier Monaten antreten. Das Urteil ist ebenfalls rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft und G. und U. können noch binnen einer Woche Revision einlegen, dies bestätigt ein Sprecher des Landgerichts am Dienstag (2. Oktober).

pm/jol

Quelle: Mannheim24

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