Walldorf

Ordnungsamt räumt neue Flüchtlingsunterkunft

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Wegen technischer Mängel müssen die Bewohner der neuen Containeranlage in Walldorf bis auf weiteres umziehen (Symbolfoto).

Walldorf – Rund 100 Geflüchtete müssen in der Nacht zum Samstag die erst kürzlich bezogene Containeranlage in der Philipp-Reis-Straße verlassen. Der Grund für die schnelle Räumung:

Unter anderem seien in der von einem privaten Investor angemieteten Unterkunft nicht isolierte Wasserrohre eingefroren, teilt das Landratsamt Rhein-Neckar mit. Diese Mängel hätten 

Diesegravierenden, technischen Mängel hätten auch durch Sofortmaßnahmen nicht behoben werden können, erklärt das Landratsamt Rhein-Neckar in einer Pressemitteilung. Die rund 100 Bewohner müssen deswegen am Freitagabend in Unterkünfte nach Hockenheim und Ketsch umziehen. 

„Die Unterkunft in der Philipp-Reis-Straße wird erst wieder bezogen, wenn alle Mängel vollständig und einwandfrei von unserem Vermieter behoben sind", betont Ordnungsdezernent Christoph Schauder. „Solange bleiben die Flüchtlinge in den Alternativunterkünften.“

Bus-Shuttle eingerichtet

Da zahlreiche Flüchtlinge in Walldorf und Umgebung die Schule besuchen oder einer Arbeit nachgehen, hat das Kreis-Ordnungsamt einen Bustransfer organisiert, der die Flüchtlinge von den neuen Unterkünften nach Walldorf und wieder zurück bringt. Weil mehrere Flüchtlinge bei der kurzfristig anberaumten Aktion nicht in der Unterkunft anwesend waren, wurde für diese bei dem dort tätigen Securitydienst eine Anlaufstelle eingerichtet, von wo aus der Transfer in die Alternativunterkünfte organisiert wird.

„Wir danken allen an der Sofortaktion Beteiligten, die uns so hervorragend und unkompliziert unterstützt haben“, so Schauder abschließend. An der Aktion waren insgesamt knapp 30 Mitarbeiter des Kreis-Ordnungsamtes beteiligt. Unterstützt wurden sie durch die Walldorfer Bürgermeisterin Christiane Staab und den Ersten Beigeordneten Otto Steinmann sowie ehrenamtliche Helfer des Walldorfer Asylarbeitskreises.

sag/Landratsamt Rhein-Neckar

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