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Weihnachten in BW: Diese Corona-Regeln gelten an den Feiertagen

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Von: Katja Becher

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Baden-Württemberg - Das zweite Weihnachten in Corona-Zeiten steht vor der Tür. Wir fassen zusammen, was an den Feiertagen erlaubt ist – und was nicht:

Einmal mehr müssen sich die Menschen in Baden-Württemberg auf ein Weihnachten in Zeiten der Corona-Pandemie einstellen. Angesichts der weiterhin kritischen Infektionszahlen und der Ausbreitung der Omikron-Variante hat die Landesregierung noch vor den Feiertagen die Corona-Verordnung noch einmal verschärft – mit Knallhart-Regeln ab dem 20. Dezember. Wie bereits im vergangenen Jahr stellen sich nun viele Menschen im Südwesten die Frage, in welchem Rahmen sie mit ihrer Familie die besinnliche Zeit feiern dürfen.

Wir fassen zusammen, welche Corona-Regeln an Weihnachten in Baden-Württemberg gelten – und unter welchen Voraussetzungen man die Feiertage in diesem Jahr gemeinsam verbringen kann:

Weihnachten in Baden-Württemberg: Welche Corona-Regeln gelten beim Familienfest?

Seit Ende November gilt in Baden-Württemberg die Alarmstufe II, deren Regeln auch zu Weihnachten greifen. Zuvor galt in dieser Stufe lediglich eine Kontaktbeschränkung für Ungeimpfte: Ein Haushalt darf sich nur noch mit einer weiteren Person treffen. Seit dem 20. Dezember sind auch Geimpfte und Genesene von der Beschränkung betroffen, sobald ungeimpfte Personen dabei sind. Bei der Familienfeier an Weihnachten gilt somit: Sobald ein ungeimpfter Angehöriger kommt, greift die Personengrenze von einem Haushalt plus einer weiteren Person. Ausgenommen sind Personen bis 17 Jahre.

Nehmen nur Geimpfte und Genesene an den Weihnachtsfeierlichkeiten teil, gelten andere Personen-Obergrenzen. Seit dem 20. Dezember erlaubt Baden-Württemberg nur noch maximal 50 Menschen bei privaten Veranstaltungen in Innenräumen sowie 200 Personen im Freien. Dies gilt ebenfalls für Personen bis einschließlich 17 Jahre. Auch wenn sich immunisierte Personen an Weihnachten dieses Jahr in größerem Rahmen treffen dürfen: Gegenüber dem SWR betonte Gesundheitsminister Manfred Lucha vor dem Fest bereits, wie wichtig es sei, sich dennoch testen zu lassen, wann immer man sich mit anderen treffe.

Hier kannst Du nachlesen, welche Corona-Regeln an Weihnachten in Rheinland-Pfalz gelten.

Weihnachten in Baden-Württemberg: 2G im Restaurant – keine Einschränkungen beim Gottesdienst

Wer an Weihnachten mit seinen Liebsten essen gehen möchte, muss die 2G-Plus-Regelung kennen. Die gilt in Baden-Württemberg in einer „abgeschwächten“ Form. Für den Restaurantbesuch benötigt man in Baden-Württemberg auch an den Feiertagen einen Nachweis, dass man gegen das Coronavirus geimpft oder davon genesen ist – und zusätzlich noch einen negativen Schnelltest. Von der 2G-Plus-Regel ausgenommen sind allerdings alle Personen, die bereits ihre Booster-Impfung erhalten haben, deren zweite Corona-Impfung höchstens sechs Monate zurück liegt oder deren Corona-Infektion weniger als ein halbes Jahr her ist.

Für den Besuch des Weihnachtsgottesdienstes gelten in Baden-Württemberg in diesem Jahr keine 2G-, oder 3G-Einschränkungen. Jeder kann, ganz unabhängig vom Impfstatus, die Kirche besuchen. Dennoch gilt beim Gottesdienst in geschlossenen Räumen die Maskenpflicht. Dann dürfen die Besucher auch gemeinsam Weihnachtslieder singen.

Weihnachten in Baden-Württemberg: Welche Corona-Regeln gelten nach den Feiertagen?

Während in Baden-Württemberg an Weihnachten noch die Corona-Regeln der Alarmstufe II gelten, werden die Maßnahmen im Kampf gegen die Omikron-Variante bereits direkt nach den Feiertagen verschärft. Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Mittwoch (22. Dezember) verkündete, seien Zusammenkünfte dann nur noch mit höchstens zehn Personen über 14 Jahren erlaubt. Da die Omikron-Variante auch von Geimpften und Genesenen weiterverbreitet werden könne, sei diese Regelung geboten. „Sie tritt unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen in Kraft, nicht erst am 28.12.“, sagte er. Dieses Datum für weitere Verschärfungen hatten die Ministerpräsident*innen beim letzten Corona-Gipfel festgelegt. Laut Kretschmann seien die auf der Konferenz beschlossenen Maßnahmen jedoch nicht ausreichend. Übrigens: Ab dem 27. Dezember gelten in Baden-Württemberg nochmal schärfere Corona-Regeln. (kab/dpa)

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