Anklage der Staatsanwaltschaft

Dummer Streich endet in Katastrophe

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Symbolbild.

Weinheim - Ein heute 20-jähriger Mann soll dafür verantwortlich sein, dass ein 39-jähriger Weinheimer ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt und heute arbeitsunfähig ist. Die ganze Geschichte.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen einen heute 20-Jährigen Anklage wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung erhoben. 

Der junge Mann soll im Mai letzten Jahres nachts in der Weinheimer Schlossgasse eine 90 auf 110 Zentimeter große Holzpalette auf die Straße gelegt haben. 

In der gleichen Nacht fuhr ein Radfahrer bergab und erkannte das Hindernis zu spät. Er flog über die Holzpalette und stürzte. 

Dies hatte schwere Folgen: Der Radler erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste künstlich beatmet werden. Der heute 39 Jahre alte Weinheimer ist seit diesem Tag arbeitsunfähig.

Nach intensiven Ermittlungen konnte der Unfallverursacher gefunden werden. Der 20-Jährige schweigt sich zu dieser Tat jedoch aus. 

Die Anklage geht zu seinen Gunsten davon aus, dass es sich um einen missglückten „Scherz“ handelte und der Verdächtige niemanden gezielt schädigen wollte, der anschließende Unfall jedoch vorhersehbar war.

Da der Angeschuldigte zur Tatzeit 18 Jahre alt war, ist für das Verfahren der Jugendrichter des Amtsgerichts Weinheim zuständig.

Ein Hauptverhandlungstermin ist noch nicht bekannt.

Quelle: Mannheim24

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