Nach erneutem Fall von sexueller Belästigung

Sexuelle Belästigung im Miramar: So dreist ging der Exhibitionist (50) vor!

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Am Samstag (25. August) masturbiert ein 50-Jähriger im Dampfbad vor den Augen zweier Frauen. (Archivbild) 

Weinheim - Am Montagnachmittag bestätigt das Miramar, dass erneut zwei Frauen zum Opfer sexueller Belästigung wurden. So dreist soll der Exhibitionist vorgegangen sein:

In einer Mitteilung äußert sich ein Sprecher des Miramar am Montag (27. August) zur exhibitionistischen Handlung eines 50-Jährigen am Samstag (25. August).

Der 50-jährige Mann habe während einer „Honig-Anwendung“ im Dampfbad am Samstag (25. August) an sich selbst manipuliert, heißt es in der Mitteilung. Zwei weibliche Gäste (24 und 26), hätten daraufhin das Bad verlassen und der Angestellten, die zuvor die Anwendung durchgeführt hatte, Bescheid gegeben. 

Insgesamt seien vier Frauen aus dem Raum Mainz von der exhibitionistischen Tat betroffen gewesen, zwei davon indirekt. Die direkt betroffenen Frauen hätten Strafanzeige erstattet. 

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Tat im Beisein einer Mitarbeiterin

Der Sprecher des Miramar erklärt auch, warum dieser Fall besonders dreist gewesen sei: „Bemerkenswert ist, dass der Vorfall sich zugetragen haben soll, während eine Angestellte im Dampfbad war - doch im Rücken hat niemand Augen“, heißt es in dem Statement. Die Angestellte hätte umgehend die Schichtleitung informiert, die Polizei sei eingeschaltet worden.

Wie die Polizei am Montag mitteilt, sei der 50-Jährige zur Dienststelle gebracht worden und nach Erhebung einer DNA-Probe wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Kripo Mannheim ermittelt wegen des Verdachts der exhibitionistischen Handlungen. Laut Mitteilung des Miramar habe der Mann seine Tat gegenüber eines Mitarbeiters bereits gestanden. 

Miramar reagiert mit Hausverbot und Geldstrafe

„Wir bleiben bei unserer Null-Toleranz-Haltung. Solche Vorfälle sind noch nie geduldet worden und werden das heute und in Zukunft auch nicht. Jeder Fall kommt zur Anzeige“, äußert sich Mpramar-Geschäftsführer Marcus Steinhart zu dem Vorfall. „Wie bei vergangenen Vorfällen auch, haben unsere Mitarbeiter besonnen reagiert, die Polizei informiert und den Tatverdächtigen einer möglichen Strafverfolgung zugeführt. Weiter wurde ein unbegrenztes Hausverbot ausgesprochen und ein Verwarnungsgeld in Höhe von 200 Euro eingezogen.“

pol/kab

Quelle: Mannheim24

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