Prozess um „Palettenleger“ von Lützelsachsen

Urteil gegen „Palettenleger“ vertagt!

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Die Schloßgasse in Weinheim-Lützelsachsen: Hier ereignete sich im Mai 2013 der schwere Unfall.

Weinheim – Der mutmaßliche „Palettenleger“ von Lützelsachsen auf der Anklagebank! Beim Prozessbeginn verweigert der 20-Jährige jede Aussage. Weil eine Zeugin fehlt, wird das Urteil zunächst vertagt.

Am Dienstagmorgen startet der Prozess gegen den mutmaßlichen „Palettenleger“. Der damals 18-Jährige soll im Mai 2013 eine Euro-Palette auf die Schlossgasse im Weinheimer Stadtteil Lützselsachsen gelegt haben.

Die Folgen der Tat sind gravierend: Ein Fahrradfahrer übersieht das Hindernis beim Bergabfahren und verletzt sich beim Sturz über die Palette schwer am Kopf.

Bis heute ist der Mann (41) arbeitsunfähig, lag sogar vier Wochen im Koma!

Eigentlich sollte bereits am ersten Prozesstag ein Urteil fallen. Eine wichtige Zeugin, die geladen war, erschien nicht – ohne Entschuldigung. Sie befindet sich derzeit im Ausland befindet, wird der Prozess vertagt. Am 31. März soll er fortgesetzt werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann „Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr“ und „Fahrlässige Körperverletzung“ vor.

>>> Prozessbeginn – Palettenleger (20) auf der Anklagebank
>>> Anklage der Staatsanwaltschaft – Dummer Streich endet in Katastrophe

kab/sag/rob

Quelle: Mannheim24

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