17-Jähriger greift Mädchen in den Schritt

Erneuter Übergriff im Familienbad: Jetzt äußert sich ein Miramar-Sprecher!

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Miramar äußert sich nach erneutem sexuellen Übergriff (Symbolfoto)

Weinheim - Nach einem erneuten sexuellen Übergriff im Miramar, bei dem ein 17-Jähriger einem Mädchen in den Schritt greift, äußert sich jetzt das Freizeitbad zu dem Vorfall: 

Wie die Polizei am Montag mitteilt, wird der 17-jährige Tatverdächtige bereits nach dem Vorfall am Samstagabend verhaftet. Er soll ein 12-jähriges Mädchen auf der Wasserruschte des Familienbades im Intimbereich berührt haben. 

Nicht der erste Fall dieser Art im Miramar. Das Freizeitbad ist in der Vergangenheit immer wieder wegen sexuellen Übergriffen in die Schlagzeilen geraten

Am Montagnachmittag äußert sich ein Sprecher des Schwimmbads zu dem neusten Vorfall, bestätigt, dass es zu einer Festnahme gekommen ist. Der junge Mann soll das auf den Unterschenkeln hockende Mädchen „von hinten kurz in den Schritt gefasst“ haben, heißt es in der Mitteilung des Miramar. Das Kind sei zu diesem Zeitpunkt nicht beaufsichtigt gewesen, hätte seine Mutter nach dem Vorfall verständigt und die daraufhin die Badeaufsicht. Mehrere Mitarbeiter hätten alle vier Mitglieder der Gruppe bis zum Eintreffen der Polizei festgesetzt.

Verletzte Betreuer seine Aufsichtspflicht?

Der Tatverdächtige gehöre laut Mitteilung zu einer vierköpfigen Gruppe minderjähriger Flüchtlinge aus einer kirchlichen Jugendhilfeeinrichtung, die das Bad besucht hätten. Ihr Betreuer, der sie beaufsichtigen sollte, sei während des Vorfalls nicht da gewesen. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, dass die Aufsichtspflicht für diese Jugendlichen verletzt worden ist. Ich danke unseren engagierten Mitarbeitern, dass diese sofort und umsichtig gehandelt haben. Wie immer gilt: Null Toleranz“, so Marcus Steinhart, Geschäftsführer des Miramar, am Montag.

Sowohl gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen, als auch seine drei Begleiter sei ein unbegrenztes Hausverbot ausgesprochen worden. Das Freizeitbad fordert nun eine Stellungnahme von der Jugendhilfeeinrichtung, warum die jungen Menschen nicht beaufsichtigt wurden.

pm/kab

Quelle: Mannheim24

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