Vernissage am 14. November

Julian Charrière in der Rudolf-Scharpf-Galerie

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Julian Charrière, Somewhere, 2014, Filmstill

Ludwigshafen - Am 14. November startet die Ausstellung „Somewhere“ in der Rudolf-Scharpf-Galerie. Der Künstler Julian Charrière nimmt in seinem Werk Bezug auf aktuelle Fragen unserer Zeit.

Umweltzerstörung, Erderwärmung, Klimawandel und die Folgen von Atomenergie sind Bedrohungen, mit denen wir uns auseinander setzen müssen. 

Der in Berlin lebende Schweizer Künstler Julian Charrière geht auf diese Probleme in seinen Videos, Fotografien, Skulpturen und Installationen eindrucksvoll ein. 

Mit der Vernissage am 14. November und der Ausstellung bis zum 2. Februar 2015 zeigt die Rudolf-Scharpf-Galerie des Ludwigshafener Wilhelm-Hack-Museums das Werk Charrières. Herzstück der Ausstellung wird der Film „Somewhere“ sein, den Charrière im Frühjahr 2014 im ehemaligen Atomwaffen-Testgebiet Semipalatinsk in Kasachstan gedreht hat. Der Film zeigt Bruchstücke einer ehemaligen Architektur. Der Betrachter fühlt dabei die unendliche Leere der Steppe Semipalatinsks. Unsichtbar bleibt die Bedrohung der menschlichen Existenz durch ihre eigenen wissenschaftlichen Errungenschaften. 

„Alles endet da, wo es begonnen hat: in der Gegenwart“, bilanziert Charrière, der in seinem Werk Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft in der Mensch-Umwelt-Beziehung vereint. 

Julian Charrière ist ein neoromantischer Naturabenteurer, der auf das Schmelzen der Pole aufmerksam macht. Er erkundet als Künstler die Fachbereiche Geologie, Biologie, Physik, Geschichte und Archäologie und sagt von sich selbst „ich bin ein Archäologe der Gegenwart“. 

Vernissage: 14. November, ab 19 Uhr

Wo: Rudolf-Scharpf-Galerie

Ausstellung: 15. November 2014 bis 2. Februar 2015

tin

Quelle: Mannheim24

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