Wetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen

Warnung vor Extremwetter: Gewitter und Sturm in weiten Teilen der Region

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Gewitter

Rhein-Neckar-Region - Nach der Hitze-Welle kommen die Unwetter. Nach schönem Wetter herrscht Sturm. Es herrscht eine Warnung vor Extremwetter in weiten Teilen der Region: 

  • Die Hitze-Welle ist vorerst vorbei, das Wetter bleibt wechselhaft
  • Regen, Gewitter und Temperatursturz am Mittwoch (7. August)
  • Am Wochenende wieder Temperaturen bis 29 Grad in Mannheim und Heidelberg

Update vom 7. August: In der Nacht sind heftige Unwetter über die Region gefegt. In Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen musste die Feuerwehr zu über 100 Einsätzen ausrücken. Besonders schwer hat die Unwetter-Front Karlsruhe getroffen. Die A5 musste gesperrt werden, mehr als 100 Bäume wurden vom Sturm umgerissen. Die Unwetter-Bilanz der Region

Warnung vor Extremwetter: Gewitter und Sturm in weiten Teilen der Region

Update vom 6. August: Heute Abend wird es sehr ungemütlich in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Der Deutsche Wetterdienst und die Apps Katwarn und NINA geben einen Unwetter-Alarm aus. Demnach soll es in weiten Teilen der Pfalz Extremwetter geben. In Städten wie Ludwigshafen, Worms, Frankenthal und Kaiserslautern muss im Laufe des Abends mit starken Gewittern und schweren Sturmböen gerechnet werden. Auch Hagel könnte möglich sein. Die selbe Warnung gibt es auch für Bereiche in Baden-Württemberg – zum Beispiel in Karlsruhe und Pforzheim. Für Heidelberg, Mannheim und Umgebung gilt eine Warnung der Stufe 2. Auch hier ist mit viel Regen und Gewitter zu rechnen. Im Laufe des Abends soll es dann wieder besser werden. 

Wetter in der Region: Temperatursturz bis Mittwoch

Update vom 5. August: In Mannheim und Heidelberg herrscht derzeit echtes ‚Kopfweh‘-Wetter! Mal heiß, mal kühl, mal drückende Hitze, mal unerträgliche Schwüle – und das innerhalb kürzester Zeit! Während sich das Thermometer vor allem morgens und am Vormittag bei rund 20 Grad einpendelt, zieht es im Verlauf des Tages - wie schon in den vergangenen Tagen - ordentlich an, die Temperaturen steigen nicht selten auf bis zu 30 Grad, und mit ihnen geht die Luftfeuchtigkeit nach oben. Auch in den kommenden Tagen lässt sich dieser Trend mit enormen Temperaturunterschieden innerhalb eines Tages für Mannheim und Heidelberg erkennen. Am Anfang der Woche kommt es vereinzelt zu Regenschauern, in Mannheim kratzt das Thermometer jedoch an der 30-Grad-Marke. Am Dienstag kühlt es in Mannheim und Heidelberg dann leicht ab, am Himmel machen sich Wolken breit, die sich dann mit einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit am Mittwoch (7. August) ‚ausregnen‘. Die Temperaturen in der Metropolregion Rhein-Neckar fallen dann auf höchstens 21 Grad. Mit Ausnahme von Freitag - auch hier herrscht eine Regenwahrscheinlichkeit von 75 Prozent - soll es jedoch im restlichen Verlauf der Woche trocken bleiben. Am Wochenende steigen die Temperaturen in Mannheim und Heidelberg dann wieder auf bis zu 29 Grad.

Update vom 29. Juli: Durch den starken Regenfall läuft kurz nach Mitternacht des 28. Juli der Stadtbach in Heppenheim über die Ufer. Durch die Wassermassen wird eine Bahnunterführung überschwemmt und ist nicht mehr passierbar – weder für Fußgänger noch für Autos. Das sieht ein Fahrer aber anders und wagt eine gefährliche Aktion. 

Er fährt mit seinem Auto durch das Wasser und schafft es sogar einige Meter weit. Bis der Wagen plötzlich nicht mehr weiter kommt und bis zu den Fenstern im kalten Wasser stehen bleibt! Der Fahrer kann sich selbst befreien und bleibt glücklicherweise unverletzt. Sein Wagen hat allerdings einen Totalschaden und muss von der Feuerwehr geborgen werden – allerdings erst, als das gesamte Wasser abgepumpt worden ist. 

Heidelberg: Rund 60 Einsätze für Feuerwehr wegen Unwetter

Update vom 28. Juli: Um kurz nach 21:30 Uhr am Samstagabend (27. Juli) entlädt sich über der Region ein Gewitter mit heftigem Starkregen. Fast eine Stunde lang regnet es im Stadtgebiet Heidelberg wie aus Eimern. Laut Feuerwehr Heidelberg ab kurz vor 22 Uhr zahlreiche Notrufe ein – hauptsächlich wegen überfluteter Keller. Die Feuerwehr rückt daraufhin zu rund 60 Einsätzen aus. Besonders betroffen sind die Stadtteile Weststadt und Südstadt. Insgesamt sind rund 90 Helfer von Freiwilliger- und Berufsfeuerwehr an elf Einsatzstellen im Einsatz. 

Wegen der Wassermaßen heben sich teilweise auch Gullydeckel an, die vom Bereitschaftsdienst des Tiefbauamts wieder eingesetzt werden. Einige Bäume werden durch den Sturm umgeweht und müssen von der Feuerwehr entfernt werden. Kurzzeitig wird auch der Straßenbahnverkehr nach Kirchheim eingestellt.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird bei dem Unwetter am Samstagabend niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Heidelberg: Auto bleibt in vollgelaufener Unterführung stecken

Die Polizei berichtet von 35 Einsätzen wegen des Unwetters – hauptsächlich im Heidelberger Stadtgebiet. Infolge des Starkregens laufen zwischen 21:50 Uhr und Mitternacht mehrere Unterführungen voll. Sie sind unpassierbar und müssen zweitweise gesperrt werden. Ein Autofahrer versucht dennoch, eine vollgelaufene Unterführung zu durchfahren – es kommt, wie es kommen muss: Das Fahrzeug bleibt im Wasser stecken und wird von der Feuerwehr geborgen.

Unwetter: Blitz schlägt in Haus ein – Dachstuhl brennt aus

Ein Blitz schlägt in Cleebronn bei Heilbronn in das Dach eines Hauses ein. Um kurz nach 18 Uhr gehen bei Polizei und Feuerwehr mehrere Notrufe ein: Ein Haus in der Steuppergstraße ist vom Blitz getroffen worden! Als die Einsatzkräfte am Wohnhaus ankommen, qualmt es aus Fenstern und Spalten des Dachgeschosses. Offene Flammen sind nicht mehr zu sehen.

Dachstuhl eines Wohnhauses nach Blitzschlag komplett ausgebrannt.

Die Bewohner des Hauses können sich selbst retten, verletzt wird niemand. Ersten Ermittlungen zufolge ist der nicht ausgebaute Dachstuhl des Hauses komplett ausgebrannt. Der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Unklar ist derzeit noch, ob das Haus weiter bewohnt werden kann.

Unwetter-Warnung am Samstag: Verkehrskamera zeigt Wetter-Phänomen auf A6

Update vom 27. Juli: Mittlerweile hat der DWD die Unwetter-Warnung in der Region konkretisiert und auf Stufe 2 gehoben: Der Deutsche Wetterdienst gibt eine Warnung vor starkem Gewitter der Stufe Orange heraus. Damit wird konkret vor Sturmböen mit bis zu 70 km/h, Starkregen bis zu 25 Liter pro Quadratmeter pro Stunde und kleinkörnigem Hagel gewarnt. Diese Unwetter-Warnung gilt für Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen und den Umkreis bis 17 Uhr. 

Wie die Feuerwehr mitteilt, hat es auf der A6 bei Mannheim gegen 16 Uhr kräftig Gewittert. Dabei ist vor allem auch ein typisches Phänomen eines Gewitters aufgetreten. Denn während es auf der A6 bei Mannheim-Sandhofen wie aus Eimern geregnet hat, kann man auf den Bildern der Verkehrsüberwachung beobachten, dass die Autobahn nur einen Kilometer entfernt völlig trocken geblieben ist.

Unwetter-Warnung für die Rhein-Neckar-Region: So wird das Wetter am Samstag

Update vom 27. Juli, 9:48 Uhr: In der Nacht von Freitag auf Samstag blitzt es sowohl in der Rhein-Neckar-Region als auch im Landkreis Karlsruhe heftig– und das die ganze Nacht. Blitze, Donner, Hagel halten sich hartnäckig. Glücklicherweise bleiben größere Schäden offenbar aus. Doch es gibt noch immer keine Entwarnung: Der DWD warnt weiterhin vor heftigen Unwettern am Samstag. „Im Laufe des Vormittags entwickeln sich zunächst einzelne Gewitter, die im weiteren Verlauf zu mehreren größeren Gewitterclustern zusammenwachsen können. Die Gewitter ziehen nur sehr langsam oder bleiben ortsfest, daher kann es zu heftigem Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen“, heißt es auf der Internetseite des Deutschen Wetterdienstes. Die Gewitter werden den ganzen Samstag immer wieder über Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen wüten und schwächen erst in der Nacht zum Sonntag langsam ab.

Naturschauspiel in der Region: Blitz über Spielplatz in Karlsruhe.

Durch den Starkregen droht auch Hochwasser. Über die Warn-App „Nina“ warnt die Landesanstalt für Umwelt am Samstag vor lokalen Überflutungen – das betrifft vor allem Tiefgaragen, Unterführungen und Straßen. Die Hochwasser-Warnung gilt für Heidelberg, Mannheim und den Rhein-Neckar-Kreis. In Ludwigshafen ist bisher keine Warnung vor Hochwasser ausgesprochen worden.

Unwetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen: Nach Hitze-Welle drohne Gewitter

Update vom 26. Juli: Es besteht eine amtliche Unwetterwarnung für die Region. Es wird vor schwerem Gewitter mit heftigen Starkregen und Hagel gewarnt. Ab Freitag gegen 16:30 Uhr können diese auftreten. 

Nach der Hitze der vergangenen Tage erwartet uns bald Abkühlung! Am Wochenende kann es im Südwesten zwar zu Unwettern kommen – aber dafür erwarten uns am Samstag „nur“ Höchstwerte zwischen 23 und 31 und am Sonntag von bis zu 27 Grad. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, könnten sich bereits am Freitagnachmittag sporadisch einzelne, dafür aber meist schwere Gewitter bilden. Bis in die Nacht sei punktuell mit heftigem Starkregen zu rechnen. Abseits der Gewitter bleibt es am Freitag aber heiß – bei Höchstwerten zwischen 30 und 39 Grad. 

Ganz Deutschland schwitzt bei dem Sahara-Wetter. In vielen Orten sind am Mittwoch Hitze-Rekorde geknackt worden – jedoch nicht in Mannheim. In der Rhein-Neckar-Region misst die Wetterstation des DWD eine Höchsttemperatur von 39,5 Grad. Damit können wir uns ja fast noch glücklich schätzen. Denn auch der Hitze-Rekord der Region ist in Mannheim nicht geknackt worden. Dieser liegt bei 39,8 Grad – gemessen am 7. August 2015.

Wetter in der Rhein-Neckar-Region: 4. Tag in Folge amtliche Hitzewarnung

Der Allzeit-Hitzerekord ist geknackt. Am Mittwoch wird im niedersächsischen Lingen eine Temperatur von 42,6 Grad gemessen! So heiß ist es in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie gewesen.

Auch am Donnerstag wird es nochmal brütend heiß: In Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen werden wieder bis zu 40 Grad erwartet. Der DWD spricht eine amtliche Hitzewarnung aus – damit ist es der vierte Tag der Warnsituation in Folge. Vor allem rät der DWD aber, bei diesem Wetter zwischen 11 und 19 Uhr nicht in der prallen Sonne zu sitzen. Denn schon ein kurzes Sonnenbad kann zu einem Sonnenstich führen – auch mit Kopfbedeckung.

Update vom 25. Juli: Ein Blick auf den deutschlandweiten Hitzerekord lässt einen sofort schwitzen: Zu den heißesten Orten mit mehr als 41 Grad gehören neben Spitzenreiter Lingen mit 42,6 Grad die Städte Tönisvorst und Duisburg mit 41,2 Grad sowie Köln-Stammheim mit 41,1 Grad. Zudem melden viele Orte an Rhein und Mosel sowie deren Nebenflüsse neue Rekordtemperaturen.

Am heißesten Tag der Woche könnte ein historischer Rekord wackeln. Darauf achtet man besonders in Mannheim. „Der Rekord wackelt heute auf jeden Fall“, sagte Thomas Schuster vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstagvormittag. „Derzeit gehen wir davon aus, dass am späten Nachmittag vor allem in Mannheim und Waghäusel Werte um 40,2 Grad erreicht werden.“ Der Hitzerekord im Südwesten könnte somit erreicht oder sogar übertroffen werden: Der bisherige Landes-Höchstwert von 40,2 Grad wurde laut DWD am 13. August 2003 in Freiburg und am 7. August 2015 in Bad Mergentheim gemessen. 

Spitzenreiter im Temperatur-Vergleich war am Donnerstagmittag Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) mit 33 Grad. Auf dem Flugplatz in Mannheim gab es 32 Grad. Die höchste Temperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnung in Deutschland wurde am Donnerstag um 15:50 Uhr in niedersächsischen Lingen gemessen – 41,6 Grad! Damit wurde in Deutschland erstmals seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen die 41 Grad-Marke geknackt.

Wetter in Mannheim und Ludwigshafen: Bäume vertrocknen – Städte bitten um Mithilfe!

Die anhaltende Trockenheit und Hitze machen nicht nur den Bewohnern der Region zu schaffen – auch um die Bäume machen sich die Städte bei dem heißen Wetter große Sorgen. Die Städte Mannheim und Ludwigshafen rufen während der Hitze deshalb zur Mithilfe auf: Jeder Anwohner wird gebeten, im Rahmen seiner Möglichkeiten die jungen Bäume in seiner Straße zu gießen. „Jede zusätzliche Gießkanne hilft“, erklärt Markus Roeingh, Leiter das Fachbereichs Grünflächen und Umwelt in Mannheim„Vor allem junge Bäume sind auf Bewässerung angewiesen. Ältere Bäume können sich über ihre tiefreichenden Wurzeln besser selbst versorgen.“ 

Bei dem heißen Wetter sind alle verfügbaren Mitarbeiter der Fachbereiche in Mannheim und Ludwigshafen mit Gießen beschäftigt. Auch die Feuerwehren helfen dabei, die Bäume vor dem Hitzetod zu bewahren. „Damit nicht nur wir, sondern auch die Pflanzenwelt den Sommer genießen kann, sollten wir alle zusammenhalten“, so die Stadt Ludwigshafen bei Facebook. 

In Mannheim besteht aufgrund der großen Hitze Grillverbot. In den Wäldern besteht erhöhte Waldbrandgefahr. 

Update vom 25. Juli: Der Hitze-Wahnsinn geht auch am Donnerstag weiter. Der DWD spricht für ganz Deutschland eine amtliche Hitze-Warnung aus – Ausnahme: ein kleiner Fleck bei Greifswald und Anklam an der Ostsee. Bereits am frühen Morgen um 7 Uhr misst die Wetter-Station in Mannheim 22,9 Grad. In Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen werden heute 39 Grad erwartet – die gefühlte Temperatur liegt jedoch bei 43 Grad! Da auch in der Nacht gerade in Städten die Temperaturen kaum abkühlen, ist das aktuelle Wetter besonders belastend. 

Denn es ist der zweite Tag in Folge mit Temperaturen über 35 Grad. Am Mittwoch kletterten die Temperaturen in der Rhein-Neckar-Region auf einen Höchstwert von 35,6 Grad. Der Donnerstag könnte der heißeste Tag des Jahres werden und somit die Hitze-Welle vom Juni übertreffen. Hier war der 30. Juni mit 38,9 Grad der heißeste Tag in der Rhein-Neckar-Region

Wetter in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen: Von Hitze-Welle überrollt

Update vom 24. Juli: „Hitzekoller bei über 40 Grad“, „nie dagewesene Tropennächte“, „Höllenhitze über Deutschland“ oder einfach nur Temperatur-Rekord – der Abwechslungsreichtum bei den Superlativen im Hinblick auf den Wetter-Wahnsinn kennt keine Grenzen. Nahezu übereinstimmend wird vielerorts berichtet, es handelt sich bei den Extrem-Temperaturen um eine nie dagewesene Hitzewelle. Auch in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen wird geschwitzt, was das Zeug hält. Den deutschen Hitzerekord hält eine beschauliche Kreisstadt aus Mainfranken: Kitzingen hat im August 2015 mit 40,3 Grad-Celsius die bundesdeutsche Rekord-Marke in Sachen Wetter aufgestellt.     

Wetter Mannheim und die Region: Wird der Temperatur-Rekord geknackt?  

In der Rhein-Neckar-Region steht Mannheim mit 39,0 Grad an der Spitze - der Wetter-Rekord stammt aus dem Jahrhundertsommer im Jahr 2003 und hat somit bereits einige Jahre auf dem Buckel. Aber am Donnerstag (25. Juli) könnten deutschlandweit die Wetter-Rekorde gebrochen werden. Ob Mannheim der nächste deutsche Rekordhalter sein wird, liegt in den Sternen oder an der Sonne. Wahrscheinlicher ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD), dass der Temperatur-Rekord im Rheinland rund um Köln oder dem Ruhrgebiet gebrochen wird.

Durch die hohen Temperaturen verschlechtert sich der Zustand auf manchen Bereichen der Autobahnen A5 und A6. Deshalb gelten an einigen Sommertagen teilweise Tempolimits.

Wetter im Rhein-Neckar-Dreieck: Warnung vor gesundheitlichen Schäden! 

Prof. Dr. Andreas Matzarakis warnt eindringlich vor den Auswirkungen der Extrem-Temperaturen. „Wir sollten jetzt nicht anfangen, auf Rekordjagd zu gehen. Die negativen Auswirkungen der Hitze können verheerend sein“, so der Medizin-Meteorologe gegenüber MANNHEIM24. Der Forscher betont wiederholt die gefährlichen negativen Begleiterscheinungen der Extrem-Temperaturen. Besonders Kranke oder körperlich hart arbeitende Menschen sind bei dieser Hitze gefährdet. Du fühlst Dich durch die hohen Temperaturen angeschlagen und kränklich? Über die Gesundheitsrisiken durch Hitze klärt das Umwelt-Bundesamt auf. 

Mehrere Tage hintereinander bis zu 40 Grad und darüber, das ist nicht normal und sollte nicht leichtfertig abgetan werden. Denn der Körper muss einiges leisten, um eine Temperatur von 37 Grad zu halten. Das ist für den Kreislauf sehr belastend. Zudem kommt durch den schier grenzenlosen Sonnenschein, der uns die Tage erwartet, noch eine immense UV-Belastung hinzu“, so Corinna Borau, Meteorologin bei wetter.com. „Erholung von der Gluthitze in der Nacht wird es nicht geben. Vor allem für die Westhälfte erwarten wir tropische Nächte, in denen die Temperaturen gegen Mitternacht noch bei rund 30 Grad liegen.“

Der DWD sagt für die kommenden drei Tage in Mannheim diese Temperaturen voraus: 

Mittwoch:

Morgens

wolkenlos

24 Grad C°

Nachmittags

heiter

38 Grad C°

Donnerstag: 

Morgens

heiter

20 Grad C°

Nachmittags

heiter

40 Grad C°

Freitag:

Morgens

wolkenlos

21 Grad C°

Nachmittags

heiter

39 Grad C°

Man darf also gespannt sein, ob die im Jahr 2003 in der Rhein-Neckar-Region aufgestellten Temperatur-Rekorde eingestellt oder gar gebrochen werden. Die Prognosen des DWD sprechen eine eindeutige Sprache – nun heißt es abwarten und für Abkühlung sorgen! 

Wetter in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen: Vergangene Hitzewellen 

Die aktuelle Hitzewelle mit Temperaturen weit über 35 Grad ist für viele Menschen schwer erträglich. „Man mag kaum glauben, dass es auch schlimmer geht. Dennoch lohnt ein Blick in die Vergangenheit. Schnell findet man heraus, dass es auch in den vergangenen Jahrzehnten schon extreme Hitzewochen gab“, sagt Matthias Habel, Meteorologe von Wetter Online. „Eine markante Hitzewelle gab es im Jahr 1976. Über Wochen hinweg wurden damals Höchstwerte von über 30 Grad gemessen." Eine weitere große Hitzewelle gab es 2003, viele bis heute gültige Rekorde stammen aus dieser Zeit. Besonders in Mannheim war die Hitzewelle im Jahr 2003 zu spüren – fast täglich wurden dort Werte um 30 Grad gemessen. 

In der Zeit vom 3. August bis zum 13. August hatte die Hitzewelle in Mannheim ihren Höhepunkt: Hier wurden täglich mehr als 35 Grad erreicht! Zur Rekord-Hitze gesellte sich eine Rekord-Trockenheit, der Rhein erreichte einen bis dahin nie gemessenen Tiefststand.

Wetter in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen: Hitzegewitter am Wochenende 

Nach dem Hitze-Wetter am Donnerstag mit örtlich bis zu 40 Grad sinken die Temperaturen allmählich wieder. „Dabei sind am Freitag erste Hitzegewitter möglich, am Wochenende kracht es dann vor allem in der Westhälfte und besonders im Südwesten verbreitet. Im Norden und Osten bleibt es dagegen sonnig und heiß.“, weiß Matthias Habel, Pressesprecher und Meteorologe von WetterOnline.

Wetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen: Auf den Regen folgt der Hochsommer zum Wochenende  

Meldung vom 17. Juni: Nach dem eher verhaltenen Start in den Juli mit Temperaturen teilweise unter 20 Grad in Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen und der Region scheint es, als ob der Sommer nun endlich wieder zurückkehrt – und das mit heftigen Temperaturen. Ein kleiner Trost: Die Temperaturen steigen moderat an, sodass man sich an den Hochsommer gut gewöhnen kann.

Am Donnerstag (18. Juli) wird es noch einmal schmuddelig mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 90 Prozent – jedoch steigen die Temperaturen bis auf 27 Grad in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Auch am Freitag (19. Juli) bleibt das Wetter mit bis zu 26 Grad sommerlich angenehm. Doch pünktlich zum Wochenende startet dann endlich der Hochsommer.

Wetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen: Droht neue Hitze-Welle?

Laut dem Online-Portal wetter.com erwarten uns am Samstag (20. Juli) Temperaturen von bis zu 32 Grad und strahlender Sonnenschein – perfektes Wetter, um sich also am See in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen oder Umgebung zu entspannen. Und das geht auch am Sonntag (21. Juli) so weiter: 30 Grad und Sonnenschein mit ein paar Wolken. 

„Die Wetter-Entwicklung erinnert an die Hitzewelle im Juni, so Meteorologe Paul Heger laut wetter.com. „Laut aktueller Modellberechnungen liegen die Spitzenwerte für nächste Woche sehr sicher bei mindestens 35 Grad, aber selbst Werte um 40 Grad werden immer wieder berechnet.“ Das könnte bedeuten, dass die Hitze-Rekorde vom Juni auch gebrochen werden.

Wetter in Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen: Schwere Hitze-Gewitter möglich

Doch nicht nur neue Hitze-Rekorde, sondern auch heftige Unwetter können über uns in der Rhein-Neckar-Region hereinbrechen. So drohen vor allem am Samstag und Sonntag in Mannheim, Ludwigshafen und Heidelberg schwere Hitze-Gewitter.

Nicht in Deutschland aber auch interessant: Im kanadischen Alert wird am Sonntag (14. Juli) der absolute Wetter-Rekord aufgestellt. Wie der kanadische Wetter-Dienst mitteilt, werden dort 21 Grad gemessen – dabei liegt die Durchschnittstemperatur im Juli dort bei gerade einmal 3,4 Grad. Alert ist nämlich nur 900 Kilometer vom Nordpol entfernt.

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jab/esk/rmx/pol/fw/dh

Quelle: Mannheim24

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