Rauch in den Wohnungen

Nach Hochhaus-Brand in Wiesloch: Einige Bewohner dürfen nicht zurück!

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Feuer in Hochhaus in Wiesloch

Wiesloch - Großeinsatz am Mittwochmorgen in der Königsberger Straße! Rauch kommt aus einem Hochhaus. Die Feuerwehr ist vor Ort:

  • Einsatz in Königsberger Straße in Wiesloch
  • Rauch verteilt sich in Hochhaus
  • Feuerwehr evakuiert Gebäude, Straßen gesperrt
  • Keine Verletzten
  • Einige Wohnungen bleiben nach dem Großeinsatz vorerst unbewohnbar

Update, 14:51 Uhr: Die Polizei gibt neue Details zu Hochhaus-Brand in Wiesloch bekannt: Nachdem das Feuer in dem 40 Parteienhaus entfacht ist, muss das gesamte Gebäude in der Königsberger Straße 7 evakuiert werden. Um 7:35 Uhr ist das komplette Gebäude geräumt. Die etwa 70 Bewohner werden auf dem Gelände eines benachbarten Reiterhofes untergebracht und vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betreut und versorgt. Nachdem die Feuerwehr das Hochhaus belüftet hat, können die Bewohner gemeinsam mit der Polizei noch einmal ins Gebäude, um Medikamente und sonstige Gegenstände zu holen. Denn: Das Haus ist aufgrund der Abschaltung des Stromnetzes und der Abwasserversorgung zunächst nicht bewohnbar. 

Oft gelesen: Wohnungsbrand in Wiesloch – Heldentat verhindert Schlimmeres

Nach derzeitigem Stand wird niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden am Hochhaus beläuft sich auf etwa 100.000 bis 150.000 Euro. Die Ermittlungen ergeben, dass ein technischer Defekt an einem Stromkastenverteiler im Keller brandursächlich war. Das Hochhaus in Wiesloch ist aufgrund der Abschaltung des Stromnetzes und der Abwasserversorgung zunächst nicht bewohnbar. 

Wiesloch: Rauch in Hochhaus macht einige Wohnungen unbewohnbar

20 Wohnungen können zwischenzeitlich mit Strom versorgt werden, sodass die Bewohner um 14:30 Uhr zurückkehren können. In weiteren zehn Wohnungen gehen die Verantwortlichen davon aus, dass diese noch im Lauf des späten Nachmittags an die Strom- und Wasserversorgung angeschlossen und freigegeben werden können. Bei den Bewohnern der restlichen zehn Wohnungen erfolgen derzeit Absprachen, ob sie bei Verwandten beziehungsweise Bekannten unterkommen oder durch die Stadt Wiesloch in einem Hotel untergebracht werden.

Die Feuerwehr ist mit 40 Wehrleuten der Freiwilligen Feuerwehren aus Wiesloch, Frauenweiler und Baiertal und zehn Fahrzeugen am Brandort. Der Rettungsdienst des DRK ist mit 22 Ärzten und Sanitätern vor Ort, die Polizei hatte 20 Beamte im Einsatz.

Update, 8:35 Uhr: Das Hochhaus in Wiesloch ist evakuiert. Laut Polizei wird niemand der Bewohner und Einsatzkräfte verletzt. Nach ersten Erkenntnissen ist ein Stromverteilerkasten im Anwesen verschmort. Der dadurch verursachte Rauch hat sich offenbar durch Versorgungsschächte des Hochhauses im gesamten Gebäude verteilt. Die Feuerwehr überprüft nun sämtliche Wohnungen und führt Messungen durch. Je nachdem wie das Ergebnis ausfällt, werden die Bewohner wieder in das Hochhaus zurückkehren können. Die Sperrungen rund um den Einsatzort bestehen weiterhin. 

Wiesloch: Hochhaus brennt! Evakuierung in vollem Gange

Erstmeldung vom 10. Juli, 7:16 Uhr: Großeinsatz in Wiesloch! Am Mittwochmorgen um kurz nach 6:30 Uhr rücken Feuerwehr und Polizei zu einem Hochhaus in der Königsberger Straße aus. Das Gebäude in Wiesloch hat Feuer gefangen – als die Einsatzkräfte eintreffen, raucht es bereits aus dem Keller des neunstöckigen Hochhauses! Von dem Brand in Wiesloch sind viele Bewohner betroffen. 

Wiesloch: Feuerwehreinsatz in Königsberger Straße: Hochhaus wird evakuiert

Die Feuerwehr Wiesloch startet sofort die Evakuierung des Hochhauses. Dafür werden derzeit die Heerstraße und Königsberger Straße rund um den Einsatzort gesperrt. Durch den Einsatz an dem brennenden Hochhaus in Wiesloch könnte es am Morgen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Brandursache und das Ausmaß des Feuers in Wiesloch ist noch völlig unklar. 

Erst vor wenigen Tagen musste ein Hochhaus in Mannheim evakuiert werden, da dort ein Müllschacht Feuer gefangen hat. Über 500 Bewohner mussten evakuiert werden – und konnten bisher noch nicht in ihre Wohnungen zurückkehren.

pol/jol

Quelle: Mannheim24

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