Mit Augenverletzung in Klinik

Wiesloch: Mit Schreckschusspistole – Teenager schießt Mann (39) aus nächster Nähe ins Gesicht

Täuschend echt: Das Abfeuern einer Schreckschusspistole. (Symbolfoto)
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Täuschend echt: Das Abfeuern einer Schreckschusspistole. (Symbolfoto)

Wiesloch - Brutaler Zwischenfall am Freitagabend (16. April) als fünf junge Leute auf drei Männer treffen. Es kommt zum Streit, dann fällt plötzlich ein Schuss:

Mit schweren Gesichtsverletzungen ist ein feucht-fröhliches Treffen dreier Männer am Freitagabend (16. April) geendet. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, hat sich ein 39-jähriger Mann mit zwei Freunden an einer Garagenanlage im Bereich „Zur Tuchbleiche“, Ecke Gerbereistraße, zum Trinken getroffen.

StadtWiesloch
LandkreisRhein-Neckar-Kreis
Fläche30,26 km²
Einwohnerzahl26.799 (Stand: 31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterDirk Elkemann (parteilos)

Kurz vor 21 Uhr ist eine unbekannte fünfköpfige Gruppe junger Leute - laut ersten Erkenntnissen zwei männliche und drei weibliche Personen - zu den Männern dazugestoßen. Doch es bleibt nicht friedlich und es entwickelt sich ein folgenschwerer Streit. Unfassbar: Plötzlich zückt ein etwa 19-Jähriger eine Schreckschusspistole und schießt dem 39-Jährigen aus kurzer Entfernung ins Gesicht!

Schuss in Wiesloch: Polizei bitte Bevölkerung um Mithilfe

Nach seiner notärztlichen Behandlung ist der Schwerverletzte, der bei einem ersten Test über 2,5 Promille Alkohol intus hatte, mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert worden. Nach derzeitigen Kenntnisstand soll er Augen- und Gesichtsverletzungen erlitten haben.

Die Fahndung nach den fünf Personen, insbesondere nach dem Täter mit der Schreckschusswaffe, die nach der Tat in Richtung Wieslocher Innenstadt flüchteten, verlief ohne Ergebnis. Drei von ihnen werden wie folgt beschrieben:

  • Haupttäter: männlich, ca. 19 Jahre, ca. 1,60 m, kurze, blonde Haare, weißer Pullover
  • 2. Person: männlich, ca. 1,75 m, korpulent, Basecap, Umhängetasche
  • 3. Person: weiblich, weiße Hose

Wiesloch: Mögliche Zeugenhinweise an Polizei weitergeben

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Spurensicherung wurde noch am Freitagabend von der Zentrale Kriminaltechnik am Tatort durchgeführt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat und/oder zum Täter bzw. zu der fünfköpfigen Personengruppe geben können, sollen sich bitte unter der Telefonnummer 0621/174-4444 mit dem Kriminaldauerdienst oder unter der Telefonnummer 06222/5709-0 mit dem Polizeirevier Wiesloch in Verbindung setzen. (pol/pek)

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