Nach Chemieunfall

Giftbrühe am Montag am Neckar erwartet

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Durch den Chemieunfall waren Gewässerschutzmaßnahmen an der Jagst nötig.

Bad Wimpfen - Knapp zwei Wochen nach einem Chemieunfall an der Jagst und einem massenhaften Fischsterben wird die Giftbrühe am Montag am Neckar erwartet.

Nahe Bad Wimpfen soll die Giftbrühe vom Mittag an einfließen. An der Mündung zur Jagst wartet das Messschiff „Max Honsell“ der Landesanstalt LUBW. 

Forscher werden diemehr als 20 Kilometer lange Giftfahne noch einmal genau untersuchen. Zuletzt war die Schadstoff-Konzentration immer weiter gesunken.

Nach einem Mühlenbrand in Kirchberg war vor zwei Wochen ein mit Ammonium verseuchtes Löschwasser in die Jagst gelangt (WIR BERICHTETEN). Die genaue Ursache ist derzeit noch nicht geklärt. Laut Landratsamt hatte der Mühlen-Betreiber die Chemikalien illegal gelagert. 

Tausende Fische verendeten aufgrund des Chemieunfalls. Laut Land steigt Tag für Tag die Hoffnung, dass die Chemikalien das Leben im Neckar nicht nachhaltig beeinträchtigen werden.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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