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Zillertal: Nach Absturz mit Gleitschirmflieger – Heidelberger (31) stirbt in Klinik

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Von: Peter Kiefer

Ein oberbayerischer Gleitschirmflieger stürzt in Österreich ab und stirbt noch an der Unfallstelle.
Im österreichischen Zillertal ist ein 31-jähriger Mannheimer mit einem Gleitschirm abgestürzt. (Symbolbild) © Angelika Warmuth/dpa

Zillertal – Bei einem Gleitschirmflug ist ein 31-jähriger Österreich-Urlauber aus Heidelberg abgestürzt und schwer verletzt worden. Jetzt ist der Mann gestorben:

Update vom 13. September: Traurige Nachricht aus dem Krankenhaus in Innsbruck, wo der abgestürzte 31-Jährige seit dem Unglück am 18. August behandelt worden ist. Der Gleitschirmflieger, der entgegen ersten Meldungen aus Heidelberg und nicht aus Mannheim kommt, ist dort bereits am Mittwoch (8. September) an seinen schweren Verletzungen verstorben, wie die Polizeiinspektion Mayrhofen in einer Pressemitteilung nachberichtet. Laut Polizeibericht hatte das spätere Opfer den Gleitschirm bei einer Flugschule geliehen. Inzwischen hat die zuständige Staatsanwaltschaft Innsbruck hat die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

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Zillertal: Gleitschirmflieger (31) aus Mannheim abgestürzt – 3 km im Wasser getrieben

Erstmeldung vom 19. August: Dramatisches Ende eines Ausflugs mit einem Paragleiter im österreichischen Zillertal (Tirol): Ein 31-jähriger Mann aus Mannheim ist am Mittwochnachmittag (18. August) aus bislang ungeklärter Ursache mit einem Leihschirm einer Flugschule abgestürzt. Der Gleitschirmflieger ist beim Landeanflug gegen 15:50 Uhr in den Zemmbach gefallen, wie die Polizeiinspektion Mayrhofen am Donnerstag mitgeteilt hat.

Die Strömung hat den Mannheimer schließlich drei Kilometer stromabwärts mitgerissen und über die Mündung hinaus in den Fluss Ziller gespült. Ein aufmerksamer Passant hat den Absturz beobachtet und die Einsatzkräfte alarmiert. Die hinzugeeilten Einsatzkräfte der Wasserrettung haben den Verletzten letztendlich bergen können.

Zillertal: Mannheimer nach Absturz mit Gleitflieger schwer verletzt

Nach der Erstversorgung wurde der verunfallte Mannheimer mit dem Rettungshubschrauber NAH Heli 4 mit Verletzungen unbestimmten Grades nach Innsbruck geflogen. Dort liegt der 31-Jährige derzeit mit schweren Verletzungen auf der Intensivstation eines Krankenhaus.

Erst am Sonntag (15. August) ist eine 59-jährige Frau aus dem rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach bei einer Bergwanderung mit ihrem Mann in Bayern rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt. (pol/pek)

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