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Heidelberg: Fahrt wird für Zugbegleiter zum Albtraum – Polizei stoppt IC

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Von: Josefine Lenz

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Ein Polizist kontrolliert in einem Zugabteil.
Bedrohung eines Zugbegleiters führt zu außerplanmäßigem Halt (Symbolfoto) © Sven Hoppe/dpa

Heidelberg - Am Donnerstag spielen sich in einem IC dramatische Szenen ab, als ein Schaffner von einem Fahrgast bedrängt wird. Die Polizei schreitet ein:

Schock in einem IC, der von Heidelberg nach Bruchsal fährt: Nachdem ein 23-jähriger Mann Donnerstagabend (1. Juli) einen Zugbegleiter bedroht und beleidigt, muss ein IC außerplanmäßig halten. Am Bahnhof Bad Schönborn Süd ist die Polizei eingeschritten und hat den Mann vorläufig festgenommen.

Heidelberg: IC-Fahrt wird zum Albtraum – Schaffner wüst beschimpft

Auf der Fahrt von Heidelberg nach Bruchsal soll der Fahrschein des 23-jährigen Nigerianers überprüft werden. Hierbei zeigt er sich gegenüber dem 49-jährigen Zugbegleiter aggressiv und beleidigt ihn mehrfach. Nachdem der junge Mann bedrohlich auf den Zugbegleiter zugeht, sucht dieser Schutz im Führerstand. Aufgrund des Verhaltens des 23-Jährigen wird ein außerplanmäßiger Halt am Bahnhof Bad Schönborn Süd veranlasst. Dort verlässt er den Zug nur nach mehrfacher Aufforderung durch die Polizei und zeigt sich weiterhin aggressiv. Auch die Beamten bleiben von den Beleidigungen des Mannes nicht ausgenommen.

Heidelberg: IC muss außerplanmäßig halten – Polizei nehmen Täter fest

Auf der Dienststelle der Bundespolizei stellt sich später heraus, dass der Mann in fünf Fällen von verschiedenen Justizbehörden gesucht wird und deshalb zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben ist. Weiterhin stellen die Beamten eine Monatskarte mit abweichenden Personalien sowie ein Handy, welches der Mann nicht sein Eigen nannte, sicher.

Auf den Mann kommen nun unter anderem Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung und Betrug zu. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen. (pol/jol)

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