Oberlandesgericht Zweibrücken

Tod im Holiday Park – Kein neuer Prozess!

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Unfalltod im Holiday Park wieder vor Gericht.

Zweibrücken - Das Pfälzische Oberlandesgericht hat am Freitag die Revision der Eltern und der Staatsanwaltschaft um den Unfalltod eines Mädchens im Holiday Park verworfen.

Der Prozess um den Unfalltod eines 11-jährigen Mädchens im Holiday Park wird nicht neu aufgerollt!

Damit bleibt das Unglück für zwei damals und heute in leitender Funktion tätige Männer ohne strafrechtliche Konsequenzen. 

Das Pfälzische Oberlandesgericht in Zweibrücken verwarf am Freitag (20. April) die Revision der Kindeseltern und der Staatsanwaltschaft gegen ein Urteil des Landgerichts Frankenthal vom Juli 2017. Das Landgericht hatte in einem Berufungsverfahren den Freispruch des Amtsgerichts Neustadt/Weinstraße für die beiden Angeklagten bestätigt. 

Das Frankenthaler Urteil sei frei von Rechtsfehlern, sagte nun der Vorsitzende Richter beim Pfälzischen Oberlandesgericht, Ernst-Friedrich Wilhelm. Andernfalls hätte seine Kammer das Urteil aufheben und zur Neuverhandlung an das Landgericht zurückverweisen können. Gegen die Entscheidung des Pfälzischen Oberlandesgerichts gibt es keine Rechtsmittel. 

Die 11-Jährige aus Kelsterbach bei Frankfurt/Main war im August 2014 in dem Fahrgeschäft „Spinning Barrels“ erfasst worden, als das Karussell startete. Sie wurde überrollt und tödlich verletzt

Ein dritter Mann war vom Amtsgericht wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

dpa/rmx

Quelle: Mannheim24

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