13-Jähriger stirbt bei Motorradunfall

Nach Sendung „Aktenzeichen XY“: Wird der Todesfahrer von der A8 jetzt endlich gefasst?

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In der Sendung „Aktenzeichen XY“ sucht die Polizei nach dem Unfallfahrer einer weißen Limousine, der für den Tod eines 13-Jährigen verantwortlich ist.

Zweibrücken - Im Juli stirbt ein 13-Jähriger auf der A8. Schuld ist der Fahrer eines weißen Wagens, der nun auch über die Sendung „Aktenzeichen XY“ gesucht wurde! Mit Erfolg?

Dramatische Szenen auf der A8 bei Zweibrücken: Am 1. Juli 2018 kracht der Fahrer eines Autos – vermutlich ein weißer Mercedes – von hinten auf ein Motorrad. Der 37-jährige Fahrer wird schwer verletzt. Für seinen 13-Jährigen Sohn, der auch auf der Maschine sitzt, kommt jede Hilfe zu spät. Seitdem fahndet die Polizei nach dem Unfallfahrer, der nach dem dramatischen Crash einfach die Flucht ergriff.

Ausstrahlung des Falls bringt vielversprechende Hinweise

Matthias Mahl, 1. Hauptkommissar der Polizeiinspektion Zweibrücken, ist am Mittwoch (22. August) z u Gast im ZDF-Studio der Sendung „Aktenzeichen XY...ungelöst“. In der Sendung appelliert er auch an den Unfallfahrer sich endlich zu melden und damit „der Familie ein Stück Erleichterung zu geben“. Es wird unter anderem ein Phantombild des gesuchten Unfallwagens gezeigt.

>>> Neue Details zum tödlichen Unfall auf A8 bei „Aktenzeichen XY...ungelöst“!

Am Tag nach der Ausstrahlung sagt ein Sprecher der Polizei Zweibrücken, dass nach dem Zeugenaufrufrund 40 Hinweise eingegangen seien. Einige davon seien vielversprechend! Die Hinweise müssten jetzt nach und nach überprüft werden.  

Der dramatische Unfall auf der A8

Es ist der 1. Juli 2018. Julian (13) hat gerade die 8. Klasse beendet und freut sich über den Anfang der Sommerferien. An diesem Tag ist er mit seinem Stiefvater auf einer Harley Davidson unterwegs. Sie sind gerade auf dem Rückweg des verkaufsoffenen Sonntags in Zweibrücken.

Die ausgebrannte Harley Davidson nach dem dramatischen Unfall auf der A8

Gegen 14:50 Uhr sind sie auf der A8 in Höhe Zweibrücken in einer 100-Zone mit der Geschwindigkeit von 110 bis 120 Stundenkilometer auf der linken Fahrbahn in Richtung Homburg-Einöd unterwegs. Sie sind gerade dabei, ein Fahrzeug zu überholen, das etwas langsamer auf der rechten Spur unterwegs ist.

Als sie das Fahrzeug schon 30 bis 40 Meter weiter passiert hatten, kommt der Fahrer einer weißen Limousine mit etwa 150 Kilometer pro Stunde angerast und fährt auf das Motorrad auf.

Die beiden stürzen mitsamt Harley, welche in die linke Mittelleitplanke geschleudert wird und daraufhin in Flammen aufgeht. Julians Stiefvater wird schwer verletzt, Julian stirbt noch an der Unfallstelle.

Besonders tragisch: Der Fahrer der weißen Limousine fährt rechts einen Bogen um das Motorrad, bevor er wieder Gas gibt und in Richtung Saarland flüchtet.

kab

Quelle: Mannheim24

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