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US-Außenministerium warnt vor Coronavirus - "nicht mit Kreuzfahrtschiff reisen"

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Coronavirus in den USA: Außenministerium rät von Kreuzfahrten ab.
Coronavirus in den USA: Außenministerium rät von Kreuzfahrten ab. © picture alliance/Noah Berger/AP/dpa

Das US-Außenministerium rät Bürgern aus den USA von Kreuzfahrten ab. Der Grund: Das Coronavirus verbreite sich so über die ganze Welt.

Außenministerium warnt vor Coronavirus: US-Bürger sollten nicht auf Kreuzfahrt gehen

"US-Bürger, insbesondere Reisende mit gesundheitlichen Problemen, sollten nicht mit einem Kreuzfahrtschiff reisen", schrieb das Außenministerium in seiner Warnung. "Wie viele andere Viren scheint sich COVID-19 leichter zwischen Menschen zu verbreiten, die sich an Bord von Schiffen auf engem Raum befinden."

Auch in Italien greift das Coronavirus um sich.

Zu den Tipps bezüglich des Coronavirus des "Center for Disease Control and Prevention" gehören folgende:

Lesen Sie hier: Reise wegen Coronavirus abgesagt: Was bringt mir die Reiseversicherung?

"Die Verbreitung von COVID-19 von Mensch zu Mensch ist im Gange und die Länder berichten sowohl von reisebedingten Fällen als auch von der Ausbreitung der Krankheit durch Menschenmengen", so das "Center for Disease Control and Prevention". "Da die Ausbreitung von COVID-19 anhält, besteht weiterhin die Gefahr, dass Reisende und Besatzung an Bord von Kreuzfahrtschiffen infiziert werden."

Für diejenigen, die innerhalb der letzten zwei Wochen auf einem Kreuzfahrtschiff gewesen seien, empfehle sich, nach Rückkehr 14 Tage lang den Gesundheitszustand zu überwachen, zu Hause zu bleiben, wenn man sich krank fühle und Interaktionen mit anderen einzuschränken.

Auch für Fluggesellschaften, Kreuzfahrtveranstaltern und der Hotelindustrie - Trump stellt Maßnahmen wegen Coronavirus in Aussicht

US-Präsident Donald Trump hat ein Maßnahmenpaket in Aussicht gestellt, um den wirtschaftlichen Auswirkungen des neuartigen Coronavirus entgegenzusteuern. Bei einem kurzfristig anberaumten Auftritt in Washington kündigte Trump am Montagabend (Ortszeit) an, die Regierung wolle mit dem Kongress unter anderem über Lohnsteuererleichterungen sowie über Kredite für Kleinunternehmen reden.

Angedacht seien auch Hilfen für Menschen, die nach Stundenlohn bezahlt würden - für die also bei einem Arbeitsausfall wegen einer Erkrankung besondere Härten entstehen. Am Dienstag solle es dazu Gespräche mit Kongressvertretern geben. Auch Gespräche mit Fluggesellschaften, Kreuzfahrtveranstaltern und der Hotelindustrie seien geplant. Sie sind von der Krise besonders betroffen.

Lesen Sie hier: Österreich mit drastischem Schritt - Coronavirus-Reisewarnung für ganz Italien.

Wegen Coronavirus: Pearl Jam verschiebt Nordamerika-Tournee

Die US-Rockband Pearl Jam hat wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus den ersten Teil ihrer geplanten Nordamerika-Tournee auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Bewohner von Seattle in dem stark von Sars-CoV-2 betroffenen Bundesstaat Washington seien die Mitglieder der Gruppe selbst mit der Corona-Krise konfrontiert worden, teilte die Band am Montagabend (Ortszeit) in den sozialen Netzwerken mit. "Die Schulen unserer Kinder sowie Universitäten und Unternehmen haben geschlossen. Es ist brutal, und es muss erst noch schlimmer kommen, bevor es besser wird", hieß es.

Die Tour zu dem bevorstehenden neuen Album "Gigaton" sollte am 18. März im kanadischen Toronto starten. Der "Los Angeles Times" zufolge wurden zunächst alle Termine bis einschließlich 19. April (Oakland) gestrichen. Laut dem aktuellen Tour-Kalender stehen dann zum Auftakt der Europa-Tournee Konzerte in Frankfurt (23. Juni) und Berlin (25. Juni) auf dem Programm. Die Entscheidung sei mit „großem Frust und Bedauern“ gefallen, schrieb die Band. Die Sicherheit der Fans habe aber oberste Priorität.

Zugleich ging Pearl Jam mit dem Krisenmanagement der Regierung von Präsident Donald Trump hart ins Gericht: "Es hat sicherlich nicht geholfen, dass es keine klaren Botschaften unserer Regierung bezüglich der Sicherheit der Menschen und unserer Arbeitsfähigkeit gab." Es gebe daher auch keinen Grund zu glauben, dass die Gesundheitsbehörden die Lage in den kommenden Wochen in den Griff bekommen könnten.

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sca / dpa

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