Gruseliger Anblick in Atlanta

Wieso ist hier eine Leiche am Sicherheitscheck?

Atlanta – So was hat der Flughafen in Atlanta wohl noch nie gesehen: Beim Sicherheitscheck wurde eine mumifizierte Leiche durch das Röntgengerät befördert. Was dahinter steckte:

Auf den ersten Blick war es ein Anblick des Grauens, was die Sicherheitsbeamten am Flughafen Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) da in einem Rollstuhl zur Sicherheitskontrolle beförderten: Eine mumifizierte Leiche, in braune und teilweise blutige Klamotten gehüllt, kaum mehr Haare auf dem Kopf, das Gesicht zu einer gruseligen Fratze verzerrt. Und zu allem Überfluss wurde der Tote auch noch durch das Röntgengerät befördert. Kontrolle muss schließlich sein.

Was für einige Fluggäste zunächst ein schauerlicher Anblick war, war auf den zweiten Blick aber halb so wild. Bei der Mumie handelte es sich nämlich um eine Requisite aus dem Horrorstreifen "Texas Chainsaw Massacre". Eine Foto-Collage des ungewöhnlichen Fluggastes postete eine Sprecherin der Transportsicherheitsbehörde (TSA) auf Twitter und schrieb dazu: "Möglicherweise das merkwürdigste Ding am Sicherheitscheck."

Im sozialen Netzwerk machten sich prompt viele User über mögliche Misstände am Flughafen Atlanta lustig. "Der lebte noch, als er sich in der Reihe zum Sicherheitscheck anstellte", witzelte einer, ein anderer fuhr die selbe Schiene: "Sicher, dass das eine Requisite war? Vielleicht stand er auch einfach 'ne Weile lang in der Schlange?"

Tatsächlich kehrte die "Leiche" gerade von einem Einsatz zurück: Sie war bei der Convention "Mad Monster" in Arizona ausgestellt worden. Dort hatten die Besucher aber auf jeden Fall mit einem solch gruseligen Anblick gerechnet - ganz im Gegensatz zu den Passagieren am Flughafen in Atlanta.

Das bedeutet die Geheimsprache der Stewardessen

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter/TSAmedia_LisaF

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