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Warum sich ein 300 Meter großes Spinnennetz über eine griechische Küste zieht

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Riesige Spinnweben in Griechenland bieten beeindruckende Szenen.
Riesige Spinnweben in Griechenland bieten beeindruckende Szenen. © picture alliance/Giannis Giannakopoulos/AP/dpa

Hohe Temperaturen im Westen von Griechenland, in Etoliko, haben dazu geführt, dass sich Bewohnern und Besuchern aktuell geradezu Horrorszenarien bieten.

Etoliko ist eine Lagunenstadt in Westgriechenland mit rund 5.000 Einwohnern auf einer Fläche von 57 Quadratkilometern. Doch der beschauliche Ort ist aktuell alles andere als ansehnlich: Die Wetterbedingungen haben nämlich zu einem unheimlichen Spektakel geführt.

300 Meter langes Spinnennetz hält Stadt in Beschlag

Wie das Portal Daily Hellas berichtet, haben Spinnen in Etoliko ein 300 Meter langes Netz über die Küstenlandschaft gespannt. Um ein saisonales Problem soll es sich dabei handeln, wie Experten erklärten: Die Tetragnatha-Spinnen verursachen die Riesennetze, um auf diese Weise große Nester zur Paarung zu bauen.

Lesen Sie hier: Gäste und Mitarbeiter dieser Hotels erlebten den blanken Horror.

Das Klima habe zudem zu einem Anstieg der Mückenpopulation beigetragen - ein Festmahl für Spinnen, die sich dadurch stark vermehren konnten. Hohe Temperaturen, ausreichend Feuchtigkeit und viel Nahrung seien die idealen Bedingungen für die Reproduktion der Spinnenart, heißt es auf BBC.

Beruhigend dennoch: Die Spinnen sind Berichten zufolge für Menschen nicht gefährlich. Ein Schauder kann einem bei dem Anblick dennoch über den Rücken laufen.

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sca

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