Umfrage

Das sind die Sorgen und Wünsche der Urlauber in Corona-Zeiten

Das Coronavirus macht vielen Urlaubern einen Strich durch die Reise-Rechnung.
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Das Coronavirus macht vielen Urlaubern einen Strich durch die Reise-Rechnung.

Einreiserestriktionen, Ausgangsbeschränkungen und täglich neue Hiobsbotschaften: So nötig die Alltagsflucht gerade erscheint, so unmöglich ist sie momentan.

  • 40 Prozent halten weiterhin am geplanten Urlaub für dieses Jahr fest.
  • Für 60 Prozent ist vollständige Transparenz bei Storno-Bedingungen der ausschlaggebende Faktor für Neubuchungen.
  • 30 Prozent planen, ihren nächsten Urlaub in Deutschland* zu verbringen.

Wie ist die Stimmung bei den Urlaubern und wie geht es den Menschen damit, derzeit auf den sehnsüchtig erwarteten Urlaub oder die Planung und Vorfreude darauf, verzichten zu müssen? Für ein transparentes Stimmungsbild der Betroffenen hat HolidayCheck eine repräsentative Umfrage unter Urlaubern mit und ohne bestehende Buchungen, durchgeführt.

Corona-Sorgen: Gesundheit, Wirtschaft, Reisen

Aufgrund täglich neuer Entwicklungen und durch die Politik getroffenen Maßnahmen ist derzeit eine große Verunsicherung in der Gesellschaft spürbar. Nur 24 Prozent der Urlauber geben an, sich keine Sorgen wegen Covid-19 zu machen. Menschen über 50 Jahre machen sich dabei tendenziell öfters Gedanken, als ihre jüngeren Mitmenschen.

Die meisten Sorgen gelten dabei der Ansteckungsgefahr für Familie und Freunde (61%) und für sich selbst (41%) sowie den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie (55%). Aber auch Einschränkungen bei den Reisemöglichkeiten beunruhigen fast ein Drittel der Befragten (28%). Dies macht deutlich, wie wichtig Urlaub für die Menschen ist.

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Gut informiert in der Corona-Krise

Um die Auswirkungen des Virus im Hinblick auf ihre Reise abschätzen zu können, ist Urlaubern eine transparente Informationslage besonders wichtig. Die gute Nachricht: Nur wenige von ihnen (14%) fühlen sich nicht ausreichend aufgeklärt. Die meisten Urlauber informieren sich über Nachrichten (88%), Websites von Reiseanbietern (50%) oder durch deren Newsletter (40%).

Lesen Sie hier: Reisen in Coronavirus-Krisenzeiten: Alles zu Rückholflügen, Grenzschließungen und Beschränkungen.

Urlaubsjahr 2020: Noch nicht abgeschrieben

Trotz aktueller Unsicherheiten geben 40 Prozent der Urlauber die Hoffnung auf ihren bereits gebuchten Urlaub nicht auf und halten weiter an ihm fest. Für die meisten Menschen ist Reisen ein wichtiger und fester Bestandteil ihres Lebens, auf den sie nur ungern verzichten möchten. Auch den für dieses Jahr geplanten Urlaub schreibt ein Großteil der Menschen noch nicht ab: Nur knapp ein Viertel der Umfrageteilnehmer denkt, dass sie im Jahr 2020 nicht verreisen werden.

Lesen Sie hier: Weltweite Reisewarnung wegen Coronavirus: Auswärtiges Amt spricht von "drastischen Einschränkungen".

Transparenz ist Trumpf

Um nach der Krise wieder vertrauensvoll buchen zu können, müssen einige Voraussetzungen gegeben sein. Besonders interessant zu sehen ist, dass der Preis hierbei nur für 15 Prozent der Befragten relevant ist. Auch die Nähe des Urlaubslandes, also ob Lang- oder Kurzstrecke, ist nur für sieben Prozent der Urlauber entscheidend. Am wichtigsten ist die Transparenz hinsichtlich der Buchungen.

Für fast 60 Prozent der Befragten sind flexible Stornierungsbedingungen ausschlaggebend. Auch leicht verständliche Informationen für den Ablauf der Stornierung sind für fast die Hälfte der befragten Urlauber essenziell (49%). Besonders in Hinblick auf die aktuelle Lage geben über 50 Prozent an, dass offizielle Gesundheitsinformationen des Reiselandes ihre Buchung beeinflussen.

Destination Deutschland

Auch wenn sich die Menschen angesichts ihres Urlaubs noch zuversichtlich geben, werden sich dennoch nicht alle sofort nach Öffnung der Grenzen wieder auf den Weg in den Urlaub machen. 46 Prozent werden dann noch etwas warten, bis sie ihre nächste Reise ins Ausland buchen. Untermauert wird diese Tendenz dadurch, dass 30 Prozent der Befragten angeben, ihren nächsten Urlaub in Deutschland verbringen zu wollen.

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