Masche vieler Billig-Airlines

Sie sitzen im Flugzeug gerne am Fenster? Mit diesem Tipp zahlen Sie nie wieder drauf

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Wer im Flugzeug gerne einen Ausblick hat, muss oft mehr bezahlen.

Wer am Fenster sitzen möchte, muss dies meist schon bei der Flugbuchung angeben - und draufzahlen. Doch mit diesem Tipp können Sie das umgehen.

Im Flugzeug gibt es Sitzplätze, die bei Passagieren besonders beliebt sind. Während man am Fenster die Aussicht besser genießen kann, verfügen Fluggäste in der Nähe vom Notausgang dagegen meist über mehr Beinfreiheit. Und wer zum Beispiel öfters das stille Örtchen aufsuchen muss, der freut sich über einen Platz am Gang.

Flugfahrtexperte klärt auf: Darum verdienen Ryainair viel Geld, wenn Passagiere nicht zusammensitzen

Oftmals können Flugreisende bereits bei ihrer Buchung den gewünschten Sitzplatz reservieren - in den meisten Fällen allerdings nur gegen Aufpreis. Doch der kann richtig ins Geld gehen, vor allem wenn man mit der Familie und/oder Langstreckenflüge bucht. Billig-Airlines wie Ryanair oder EasyJet ist dieses Feature "inzwischen eine wichtige Zusatzeinnahmequelle geworden", bestätigt der Luftfahrtexperte Cord Schellenberg aus Hamburg gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

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So ist bei diesen oftmals nur noch ein Online-Check-In möglich, am Schalter kostet er eine zusätzliche Gebühr. Wer im Internet zudem keinen Sitzplatz auswählt, dem wird ein beliebiger Platz zugeteilt. Mit der Folge, dass auch mehrere Personen einer zusammenhängenden Buchung am Ende getrennt voneinander im Flugzeug Platz nehmen. Zudem landet man ohne Reservierung nur selten auf einem der begehrten Sitze.

Bei höherpreisigen Fluggesellschaften wie Lufthansa, die mehr Leistungen inklusive anbieten, ist es dagegen oft noch möglich, während des Check-Ins - ob online oder am Schalter - kostenlos Sitzplatzwünsche anzugeben.

Sie wollen am Fenster sitzen? Fragen Sie einfach, ob Sie Platz tauschen können

Wer allerdings dennoch mit Ryanair & Co. fliegen will, der kann auch mit einem anderen Passagier den Sitzplatz tauschen. Dies sei zwar aus Verspätungsgründen nicht unbedingt gern gesehen, dennoch ist es einen Versuch wert. So hat auch der Luftfahrtexperte Schellenberg beobachtet, dass auch die Flugbegleiter oftmals einem Sitzplatzwechsel erlauben, wenn man sie an Bord danach fragt. "Selbst bei Ryanair stimmt die Besatzung meistens zu, wenn Passagiere ihre Sitzplätze tauschen wollen, damit auseinander gesetzte Menschen doch beieinander sitzen können", erklärt er.

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Gut zu wissen: Wenn die ansonsten begehrten Sitzplätze in Ihrem Flugzeug nicht besetzt sind, können Sie ebenfalls die Flugbegleiter an Bord darauf hinweisen, dass Sie sich gerne umsetzen möchten. Letztere sind schließlich dazu angehalten, diese mit erwachsenen und gesunden Reisenden zu besetzen, so der Experte. Der Grund dafür: Diese Passagiere sollten im Notfall die Notausstiege betätigen und so die Evakuierung des Flugzeugs vorantreiben können.

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jp

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