Bei 20 Grad

Skifahren im Grünen: Kitzbühel baut neue Piste - Anblick grotesk

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Die Kitzbüheler Bergbahnen starten in die Skisaison - bei 20 Grad.

Kitzbühel ist für Wintersport-Fans ein beliebtes Ziel. Mit einer neuen Kampagne sehen sich die Kitzbüheler Bergbahnen nun aber massiver Kritik ausgesetzt.

Am 13. Oktober 2018 eröffneten die Kitzbüheler Bergbahnen die Skisaison - doch ganz anders als gedacht. Denn nachdem auf den Pisten noch kein Schnee lag, haben die Verantwortlichen kurzerhand eine Kunstpiste mitten im Grünen angelegt. Dafür wurden sie nun heftig kritisiert.

Künstliche Pisten in Kitzbühel: Skifahren bei 20 Grad

"Mit Schnee aus Depots wurden 1,6 Kilometer Piste mit einer Schneehöhe von 100 Zentimetern ausgelegt", heißt es in einem Video, das auf Facebook die Runde macht. "Mitten ins Grün, auf Schattenhängen in 1.800 Metern Seehöhe. Dort hat es immerhin nur elf Grad."

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"Wintertourismus in Tirol zunehmend grotesk"

"Es sind Aktionen wie diese, die dem Tourismus enorm schaden. Denn diese Bilder gehen in die ganze Welt", so Tourismussprecher Georg Kaltschmid gegenüber dem ORF. Die Aktion würde einen "massiven Imageschaden" für den Tiroler Tourismus mit sich bringen. Es müsse eine Begrenzung der Wintersaison geben. "Am besten ist es, wenn sich die Betreiber selbst dazu verpflichten", so Kaltschmid.

Auch im Netz wird die künstliche Skipiste bereits heißt diskutiert. So heißt es etwa: "Anfang Oktober, über 20 Grad. In Kitzbühel wird der Schnee auf der Piste verteilt. Der Wintertourismus in Tirol wird zunehmend grotesk."

Eine Sprecherin der Bergbahnen aber habe darauf verwiesen, dass dies bereits das vierte Jahr in Folge sei, dass man sich dieser Hilfsmittel bediene. Bisher habe dies nie ein Problem dargestellt.

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sca

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