Wie bitte?

Unfassbar: Mann muss mehr für Flugticket zahlen - weil sein Name zu lang ist

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Der falsche Name auf dem Flugticket kann ganz schön teuer werden.

Ein Mann kaufte für sich und seine Familie Flugtickets, am Flughafen dann der Schock: Er sollte Geld bezahlen, weil sein Name zu lange war. Was ist hier passiert?

Rund 80 Euro sollte ein Mann mehr zahlen, der bei der Thai Airways International einen Flug für sich und seine Familie gebucht hatte. Er hatte den Flug online gebucht, dabei war aber das Namensfeld zu kurz gewesen, wie der Mann berichtete, so dass er nicht den vollständigen Nachnamen eintragen konnte.

Zahlung wegen falschem Namen ja, aber bei einem Systemfehler?

Demnach habe der Mann den Nachnamen gekürzt und die Tickets gebucht, wie das Portal Bangkok Post berichtet. Am Flughafen seien ihm dann 3.000 Baht, also umgerechnet rund 80 Euro in Rechnung gestellt worden.

Denn wenn der Name in der Buchung, also der auf den Flugtickets, nicht mit dem Namen auf dem Pass des Reisenden übereinstimmt, verlangen Fluggesellschaften meist eine Nachzahlung für die Änderung des Namens. Doch in diesem Fall war der Passagier ja gezwungen, seinen Namen zu kürzen, das es im System scheinbar einen Fehler gab. Der Mann sah also die Ursache des Problems bei der Fluggesellschaft. Aber ist das richtig?

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Von dem Mitarbeiter der Thai Airways sei ihm mitgeteilt worden, er könne entweder den Betrag für Namensänderung zahlen oder er müsse einen gänzlich neuen Flug buchen und den Preis für die Tickets erneut bezahlen.

Beide Möglichkeiten schloss der Mann zunächst aus. Die Fluggesellschaft soll daraufhin vorgehschlagen haben, eine Beschwerde per E-Mail einzureichen. Es blieb dem Mann, dessen Identität nicht bekannt ist, nicht anderes übrig, als die Zahlung für die Namensänderung zu tätigen, damit er mit seiner Familie verreisen konnte.

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Kurze Zeit später erklärte die Airline auf Facebook, dass das Problem, dem der Kunde gegenüberstand, auf die Begrenzung der erlaubten Anzahl von Zeichen in seinem Internetbuchungssystem zurückzuführen sei. "Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, da das Internetbuchungssystem bei der Buchung eines Tickets bis zu 25 Zeichen für den Vornamen und den Familiennamen zulässt", heißt es in dem Post. Zudem erklärte sich die Fluggesellschaft bereit, den Mann und seine Familie für die Gebühr zu entschädigen.

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sca

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