Vorsicht ist geboten

Badegäste in Gefahr: Quallenplage an beliebtem Urlaubsziel

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Diese Quallenart ist hochgiftig.

Urlauber, die einen Inselurlaub geplant haben, sollten vorsichtig sein: An Stränden beliebter Reiseziele herrscht aktuell eine akute Quallenplage.

Urlauber, die eine Reise auf die Kanareninsel Lanzarote und die Baleareninsel Formentera geplant haben, sollten bei Strandbesuchen vorsichtig sein. Das berichtet aktuell der ADAC. An die Strände seien zahlreiche Quallen geschwemmt worden.

Vorsicht: Quallenart ist hochgiftig

Bei den an Land und vor die Küste gespülten Quallen handle es sich um Portugiesische Galeeren. Diese Quallenart sei giftig, und zwar in solchem Ausmaß, dass sie nicht nur im Wasser für Menschen eine große Gefahr darstellen, sondern auch dann, wenn sie bereits an Land gespült wurden und man am Strand mit ihnen in Berührung kommt.

Quallenplage auf Lanzarote und Formentera: Diese Strände sind besonders betroffen

Caleta de Famara sei der Küstenabschnitt auf Lanzarote, der besonders betroffen sei. Auch die Insel La Graciosa, die dem Ort vorgelagert ist, sei stark von der Quallenplage betroffen. Auf Formentera wurden die meisten Quallen am Migjorn-Strand gesichtet, wie es heißt. Obwohl dies das erste Mal seit fünf Jahren der Fall sei, bestehe aktuell noch kein offizielles Badeverbot.


Lesen Sie hier: Ruhe im Urlaub: Auf diese sieben Inseln reist fast niemand.

Was nach dem Kontakt mit einer Qualle zu tun ist

Wer mit einer Qualle in Kontakt gekommen ist, der wird es an folgenden Symptomen merken:

  • Starke Schmerzen an der betroffenen Hautstelle
  • Oftmals Ausstrahlen der Schmerzen auf umliegende Hautpartien
  • Starke Rötung der Haut
  • teilweise Schwindel und Atemnot

Sollten Sie mit solch einer giftigen Qualle in Berührung kommen, sollten Sie folgendermaßen handeln: 

  • Spülen Sie die betroffene Hautstelle unverzüglich und gründlich mit Salzwasser ab
  • Auch Essig kann zum Abspülen der Wunde verwendet werden
  • Bedecken Sie die Hautstelle anschließend mit Sand
  • Auch mit Rasierschaum kann die Stelle bedeckt werden
  • Anschließend sollten Sand bzw. Rasierschaum vorsichtig abgetragen werden
  • Kühlen Sie die Hautstelle so gut es geht
  • Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf

Übrigens: Das Gift von Portugiesischen Galeeren kann zwar kleinere Lebewesen wie Fische töten, Menschen jedoch nicht.

Auch interessant: So geht es Mallorca-Urlaubern diesen Sommer an den Kragen.

sca

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